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Montag, 21. Oktober 2019

Japan's hidden shame

Kommentiert von Jessie Treverton, vom 19.10.2016, Kampagnenleiterin der Sea Shepherd Cove Guardians
Daniela Moreno vom Dolphin Project ist auch zu hören

Samstag, 19. Oktober 2019

Erinnerungen können schmerzhaft sein

Facebook schickt einem täglich die Erinnerungen des Tages von den Jahren zuvor. Heute, am 19.10.19 waren Erinnerungen von Geschehnissen aus dem Jahr 2016 dabei, die mich lange nicht zur Ruhe kommen ließen.
Zu der Zeit waren Jessie Treverton für Sea Shepherd und Daniela Moreno für das Dolphin Project von Richard O'Barry in Taiji/Japan, um von der Delfinjagd zu berichten.

An diesem Tag gelang es den Jägern, etwa 35-40 Streifendelfine in die Bucht von Taiji zu treiben, die sie mit roher Gewalt folterten und abschlachteten. Das Wasser in der eigentlich malerisch schönen Bucht verfärbte sich tiefrot.

Daniela Moreno verlor während sie berichtete die Fassung und auch Jessie Treverton, die in den Jahren zuvor schon auf den Färöer Inseln war und einiges an roher Gewalt und Blutrausch erleben musste, sagte, sie hat so etwas noch nie vorher gesehen.

Ich selbst, die ich schon Jahre die Livestreams aus Japan verfolge um zu berichten, habe mit Tränen in den Augen vor meinem Monitor gesessen.

Wer meint, ich übertreibe, kann sich die Livestreams ansehen, sie sind immer noch abrufbar, und dann selbst entscheiden.

Diese Treibjagden rechnen sich nur durch die Lebendfänge. Eine stetig große Nachfrage nach Delfinen für Delfinarien hält diesen Wahnsinn am Leben.

Besucht kein Delfinarium, auch keinen Marinpark. Sei kein Teil des Problems, sei ein Teil der Lösung. Kläre deine Familie, deine Freunde auf.
Niemand der Delfine angeblich liebt, kann verlangen, dass dies mit ihnen geschieht.


Montag, 16. September 2019

Die Delfinjagd in Taiji/Japan

Die Jäger aus dem kleinen Küstenstädtchen #Taiji haben bisher einen unverschämt guten September, und damit Saisonstart der diesjährigen Treibjagdsaison 2019/20 gehabt.
Bisher haben sie 35 Lebendfänge gemacht, das bedeutet, für jeden dieser bedauernswerten Tümmler, Rundkopfdelfine und Grindwale, kassieren die "Fischer" und ihre Helfer 150.00 $, für besondere Tiere, wie weiße Delfine zum Beispiel, noch viel mehr.

Bis jetzt also haben sie zu erwartende Einnahmen von 5.250.000,00 $.
Und die Saison ist noch nicht vorbei. Sie endet erst am 1.März 2020, um im September 2020 wieder zu beginnen. So geht das seit dem Jahr 1969.

Die US-Fernsehserie "Flipper" hat weltweit Erfolg gehabt, mit dem Ergebnis, dass in jedem Land dieser Erde Delfinarien aus der Erde sprießen und, was noch absurder ist, Schwimmen mit Delfinprogramme und Delfintherapien angeboten worden sind.

Das also verbirgt sich hinter der "Tradition", von der Japan behauptet, sie zu haben. Der Walfang wird traditionell in Japan durchgeführt, aber nicht die Treibjagd auf Delfine.

Heute Nacht haben sie eine große Schule von mehr als 50 Grindwalen in die kleine Bucht von Taiji getrieben und darin eingeschlossen.

Die Wale, die zu den Delfinen gehören, werden diese Nacht in der Bucht eingesperrt bleiben und haben ihre letzten Stunden als Familie, bevor sie auf ihr Schicksal treffen.

In dieser Familie sind große Männchen, eine Matriarchin, Mütter mit Jungtieren und Kälbern. Also ein sogenannter Nursery Pod, was auf deutsch soviel wie "Kindergarten" bedeutet.

Morgen früh werden die Jäger zurück kehren, zusammen mit "Trainern", um darüber zu entscheiden, welcher Grindwal für die Delfinarienindustrie ausgewählt werden kann, welche getötet werden, und ob die Kälber, Babys, zurück ins Meer gebracht werden, um dort zu sterben. Diese Praxis wird von den "Fischern" seit Jahren praktiziert, damit die Tiere nicht in die Quote der zu erlegenden Tiere fallen.

Grindwale sind sehr soziale Tiere, die einen engeren Familienverband haben als wir Menschen. Sie gehören auch zu der Spezies, deren Gehirn nicht nur größer als unseres ist, es weist auch mehr Spindelzellen als unseres auf. Spindelzellen werden mit der Fähigkeit zu Mitgefühl und Empathie in Verbindung gebracht.

Ich mag mir nicht vorstellen, was diese armen Kreaturen morgen erleiden müssen

Der einzige Weg, das zu stoppen ist der, kein Delfinarium zu besuchen, keine Aqua Parks, in denen Delfine oder Kleinwale leben müssen und als Attraktion dargeboten werden.

Die Bilder wurden heute Nacht von den Cove Monitors aufgenommen, die für das Ric O'Barry Dolphin Project in Taiji/Japan sind.







https://www.facebook.com/pg/RicOBarrysDolphinProject/posts/?ref=page_internal

Tiertransporte in EU Drittstaaten

 Man kann sie nicht mehr zählen. Die Berichte über skandalöse Tiertransporte in EU Tierschutzhochrisikostaaten. Dazu zählen fast ausnahmslos...