Hamburg, 20. September 2019
– Heute hat der Bundesrat beschlossen, dass LandwirtInnen zukünftig
eigenhändig Ferkel in Vollnarkose versetzen und kastrieren dürfen. VIER
PFOTEN kritisiert die Verordnung scharf, da Eingriffe in die Hände von
tiermedizinischen Laien gelegt werden und fordert vom Bund, dass andere,
tierfreundliche Alternativen ohne Kastration stärker gefördert werden.
Vieles, das mich beschäftigt wird hier thematisiert. Und da ich mich für Vieles interessiere, sind die Themen unterschiedlicher Natur. In Zeiten von zunehmender Radikalisierung nach rechts, Klimakrise, Brexit und einem ungezügelten Marktradikalismus, werden Mensch und Tier oft vergessen.
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Sonntag, 6. September 2020
Mittwoch, 26. August 2020
Sonntag, 26. Juli 2020
Vom Schweineleben und vom Respekt
Text von Marc Mann
Schweine führen hierzulande ein erfülltes Leben. Sie dürfen in einem bequemen Kastenstand nächtigen. Aufstehen und hinlegen ist ja erlaubt. Regelmäßig dürfen sich die Mütter künstlich befruchten lassen, damit sie für Nachschub auf des Deutschen Teller sorgen. Die Ferkel dürfen auf dem harten Spaltenboden geboren werden und erfreuen sich nach ein paar Tagen der Erfahrung des Ringelschwänzchens abschneidens und die männlichen Ferkel obendrein einer Betäubungslosen Kastration. Damit auch der schöne Geschmack des Schinkens erhalten bleibt. Das ganze Leben natürlich ohne Sonnenlicht auf dem Rücken und ohne Gras unter den Füssen.
Wozu auch ?
Sollen ja an Gewicht zulegen. Da schadet Bewegung nur. Außerdem haben sie ja evtl. Organisches Spielmaterial. Sollen die kleinen sich doch damit beschäftigen.
Wenn ein Ferkel zu schwach und zu klein ist. Nun. Auch dafür gibt es eine praktische Lösung. Ein paarmal auf den Boden hauen und das kleine strampelnde Wesen in den Müll werfen. Praktisch und rationell. Hat sich bis jetzt auch noch nie ein Ferkel beschwert.
Kontakt mir der Mutter ? Brauchen die nicht. Gehen sowieso relativ früh in die Mast. Die Mutti hat ja auch schon wieder einen Termin für ihre nächste Befruchtung. Der Nachschub an Schnitzeln muss rollen. Lebenserwartung ? Was für eine Lebenserwartung? Na Gut. Normalerweise ca. 20 Jahre. Aber auch da ist das Verständnis der Schweine gefragt. 6-8 Monate. Mehr kriegen die nicht. Das muss reichen.
Das ist dann aber auch das äußerste aller Gefühle. Es wird ihnen ja noch ein großer Finalspaß geboten. Hat etwas von Abenteuerurlaub, wenn es zum Schlachter geht. Und hier bekommen sie zum Abschluß nochmal so richtig was geboten.
Ne schicke Elektrozange oder Gas. Noch ein kleiner Schnitt in den Hals und dann wird es langsam dunkel. Es ist eigentlich alles auch nicht so entscheidend. Wichtig ist lediglich, dass die Einzelteile auf den Teller kommen. Pommes dazu und dann paßt die Sache.
Respekt vor dem Leben ? Nun. Das sind Nutztiere. da zählt das mit dem Respekt nicht.
Wäre ja auch noch
schöner. Respekt mit dem Essen zu haben. Liebe ? Ja klar. Wie heißt es
in der Werbung einer großen Verbrauchermarktkette so schön: "Wir lieben
Lebensmittel". Na da hast du doch deine Liebe. Wir lieben unser
Schnitzel und unsere Wurst.
Samstag, 4. Juli 2020
In Freiheit geboren
Diese Bilder sind wunderschön.
Und doch überkommen mich Fragen beim Anblick.
Wie verrückt sind wir eigentlich? Da kommen einigen wenigen Menschen beim Anblick dieser Fotos Tränen der Rührung in die Augen. Sie sind gerührt und haben Glücksgefühle, weil dieses Kalb bei der Mutter bleiben darf. Weil dieser Kuh ihr Kind nicht gewaltsam entrissen wird. Eine Gewalttat, die gegen die Natur arbeitet, gegen jedes angestammte Recht eines jeden Lebewesens auf diesem Planeten.
Ich frage mich auch, wie viele Menschen dieses Fotos sehen und beim nächsten Einkauf im Supermarkt unbekümmert nach Milch greifen, ohne einen Gedanken an die Mütter und Kinder zu verschwenden, die den Preis zahlen müssen.
Ich frage mich auch, was wäre, wenn man Menschenfrauen zwingen würde, jedes Jahr ein Kind zu gebären. Auch ohne dass man der Mutter das Kind stehlen würde, gäbe es eine Empörung sondergleichen.
Wenn beim Milchregal ein Video laufen würde, das zeigt, wie man der Mutter ihr Kalb entreißt, wie Mutterkuh und Kalb brüllen, wie viele Menschen würden die Milch im Regal stehen lassen, oder doch wenigstens nach Demeter fragen?
Früher, damit meine ich die Zeit vor meiner Geburt, hielt man auch Kühe und nahm ihnen die Kälber nicht weg. Die Menschen haben trotzdem Milch getrunken, Butter hergestellt und auch Käse.
Meine Großmutter hat 1928 geheiratet und hat einen Bauernhof bewirtschaftet, mit Ackerland und Viehwirtschaft. Ich weiß, ich weiß, im Vergleich zu heute sieht unser Leben anders aus. Damals gab es auch noch keine 7 Milliarden Menschen auf der Erde...
Wir Menschen haben es trotz allem Fortschritts nicht geschafft, ohne Ausbeutung und ohne auf Kosten anderer zu leben und unser Dasein zu organisieren. Und auch wir werden benutzt, um einigen Reichen die Taschen zu füllen, wir werden benutzt, um den Status Quo zu erhalten. Und wenn wir es wagen dagegen aufzubegehren und dies zu hinterfragen, sind wir halt Spinner, Ökos oder Öko-Terroristen, die ewigen Weltverbesserer und Umerzieher.
Und doch überkommen mich Fragen beim Anblick.
Wie verrückt sind wir eigentlich? Da kommen einigen wenigen Menschen beim Anblick dieser Fotos Tränen der Rührung in die Augen. Sie sind gerührt und haben Glücksgefühle, weil dieses Kalb bei der Mutter bleiben darf. Weil dieser Kuh ihr Kind nicht gewaltsam entrissen wird. Eine Gewalttat, die gegen die Natur arbeitet, gegen jedes angestammte Recht eines jeden Lebewesens auf diesem Planeten.
Ich frage mich auch, wie viele Menschen dieses Fotos sehen und beim nächsten Einkauf im Supermarkt unbekümmert nach Milch greifen, ohne einen Gedanken an die Mütter und Kinder zu verschwenden, die den Preis zahlen müssen.
Ich frage mich auch, was wäre, wenn man Menschenfrauen zwingen würde, jedes Jahr ein Kind zu gebären. Auch ohne dass man der Mutter das Kind stehlen würde, gäbe es eine Empörung sondergleichen.
Wenn beim Milchregal ein Video laufen würde, das zeigt, wie man der Mutter ihr Kalb entreißt, wie Mutterkuh und Kalb brüllen, wie viele Menschen würden die Milch im Regal stehen lassen, oder doch wenigstens nach Demeter fragen?
Früher, damit meine ich die Zeit vor meiner Geburt, hielt man auch Kühe und nahm ihnen die Kälber nicht weg. Die Menschen haben trotzdem Milch getrunken, Butter hergestellt und auch Käse.
Meine Großmutter hat 1928 geheiratet und hat einen Bauernhof bewirtschaftet, mit Ackerland und Viehwirtschaft. Ich weiß, ich weiß, im Vergleich zu heute sieht unser Leben anders aus. Damals gab es auch noch keine 7 Milliarden Menschen auf der Erde...
Wir Menschen haben es trotz allem Fortschritts nicht geschafft, ohne Ausbeutung und ohne auf Kosten anderer zu leben und unser Dasein zu organisieren. Und auch wir werden benutzt, um einigen Reichen die Taschen zu füllen, wir werden benutzt, um den Status Quo zu erhalten. Und wenn wir es wagen dagegen aufzubegehren und dies zu hinterfragen, sind wir halt Spinner, Ökos oder Öko-Terroristen, die ewigen Weltverbesserer und Umerzieher.
Sonntag, 24. Mai 2020
Montag, 18. Mai 2020
Samstag, 2. Mai 2020
Freitag, 10. April 2020
Samstag, 28. März 2020
Was wir aus der Corona-Krise lernen sollten
Man darf, so meine ich, zur Zeit tatsächlich von einer globalen Krise sprechen. Dennoch können wir diese Krise nicht auflösen, sondern müssen für uns im eigenen Land etwas daraus lernen.
Das wichtigste ist aber, die systemrelevante Produktion von Waren der Daseinsvorsorge sollte und darf nicht mehr ins Ausland verbracht werden.
Wir erleben es gerade, dass Medikamente und Impfstoffe, ebenso wie Desinfektionsmittel und Schutzkleidung für Pfleger und Krankenschwestern in den Kliniken und Altenheimen, auch in der häuslichen Pflege, Mangelware sind, und auf Wochen nicht lieferbar sein werden.
Es zeigt sich also, dass alles dem Markt zu unterwerfen, einer These, der Herr Friedrich Merz von der CDU nahesteht, völlig falsch ist. Unsere Daseinsvorsorge darf nicht zur Spekulationsmasse für Aktionäre und Hedge-Fonds werden.
Wenn nicht schon die Klima-Krise Fragen zum Wirtschaftssystem aufruft, die Corona-Pandemie macht uns schmerzhaft klar, dass wir etwas ändern müssen.
Zweitens. Beim auftreten von massenhaften Infektionen durch einen neuen Virus oder einen neuen Erreger, muss sofort gehandelt werden. Sofort die Grenzen schließen, Einreiseverbote erlassen, bis zur Klärung der Gefährlichkeit und der Ansteckungswege, die ein Erreger braucht, um sich zu verbreiten.
Unsere Regierung hat zu spät gehandelt. Zu spät kam auch das Kontaktverbot, was meines Erachtens völlig ausreichend ist,um die Pandemie im Zaum zu halten. Eine Ausgangssperre ist dafür eigentlich nicht nötig, denn das Kontaktverbot ist schon einschränkend genug.
Allerdings sollte man Großhändlern, wie zum Beispiel von verderblicher Ware wie Blumen und Pflanzen, unbürokratisch gestatten, auf der Straße ihre Ware zu verkaufen. Immer mit Mindestabstand zwischen den Menschen. Oder Wochenmärkte zu nutzen, um den finanziellen Schaden möglichst gering zu halten.
Die Hobby-Gärtner und die Gartencenter, Großhändler, sogar die kleinen Blumengeschäfte, trifft es ziemlich hart. Dass Kontakte zwischen den Menschen nicht stattfinden können, wie beim Friseur, in der Schule, in Kitas, Kinos usw., das versteht sich von selbst.
Erschreckend finde ich die Dummheit, die bei vielen Menschen offenkundig wird. Verschwörungstheorien machen die Runde, wie damals beim Terroranschlag auf das World Trade Center in New York. Und erschreckend auch, wie wieviel Dummheit bei den Lenkern ganzer Staaten vorhanden ist. Wie Donald Trump, Premierminister Boris Johnson und viele andere. Und andere nutzen ihre Chance, ihre Macht auszubauen, wie Viktor Orban aus Ungarn.
https://www.deutschlandfunk.de/ungarn-orban-will-medien-bei-panikmache-bestrafen.2907.de.html?dram:article_id=473440
Damit ist Ungarn eindeutig auf dem Weg zu einer Diktatur. Die EU wird darauf eine Antwort finden müssen.
Die Millionenstadt, die der Präsident ihrem Schicksal überlässt
Das wichtigste ist aber, die systemrelevante Produktion von Waren der Daseinsvorsorge sollte und darf nicht mehr ins Ausland verbracht werden.
Wir erleben es gerade, dass Medikamente und Impfstoffe, ebenso wie Desinfektionsmittel und Schutzkleidung für Pfleger und Krankenschwestern in den Kliniken und Altenheimen, auch in der häuslichen Pflege, Mangelware sind, und auf Wochen nicht lieferbar sein werden.
Es zeigt sich also, dass alles dem Markt zu unterwerfen, einer These, der Herr Friedrich Merz von der CDU nahesteht, völlig falsch ist. Unsere Daseinsvorsorge darf nicht zur Spekulationsmasse für Aktionäre und Hedge-Fonds werden.
Wenn nicht schon die Klima-Krise Fragen zum Wirtschaftssystem aufruft, die Corona-Pandemie macht uns schmerzhaft klar, dass wir etwas ändern müssen.
Zweitens. Beim auftreten von massenhaften Infektionen durch einen neuen Virus oder einen neuen Erreger, muss sofort gehandelt werden. Sofort die Grenzen schließen, Einreiseverbote erlassen, bis zur Klärung der Gefährlichkeit und der Ansteckungswege, die ein Erreger braucht, um sich zu verbreiten.
Unsere Regierung hat zu spät gehandelt. Zu spät kam auch das Kontaktverbot, was meines Erachtens völlig ausreichend ist,um die Pandemie im Zaum zu halten. Eine Ausgangssperre ist dafür eigentlich nicht nötig, denn das Kontaktverbot ist schon einschränkend genug.
Allerdings sollte man Großhändlern, wie zum Beispiel von verderblicher Ware wie Blumen und Pflanzen, unbürokratisch gestatten, auf der Straße ihre Ware zu verkaufen. Immer mit Mindestabstand zwischen den Menschen. Oder Wochenmärkte zu nutzen, um den finanziellen Schaden möglichst gering zu halten.
Die Hobby-Gärtner und die Gartencenter, Großhändler, sogar die kleinen Blumengeschäfte, trifft es ziemlich hart. Dass Kontakte zwischen den Menschen nicht stattfinden können, wie beim Friseur, in der Schule, in Kitas, Kinos usw., das versteht sich von selbst.
Erschreckend finde ich die Dummheit, die bei vielen Menschen offenkundig wird. Verschwörungstheorien machen die Runde, wie damals beim Terroranschlag auf das World Trade Center in New York. Und erschreckend auch, wie wieviel Dummheit bei den Lenkern ganzer Staaten vorhanden ist. Wie Donald Trump, Premierminister Boris Johnson und viele andere. Und andere nutzen ihre Chance, ihre Macht auszubauen, wie Viktor Orban aus Ungarn.
https://www.deutschlandfunk.de/ungarn-orban-will-medien-bei-panikmache-bestrafen.2907.de.html?dram:article_id=473440
Damit ist Ungarn eindeutig auf dem Weg zu einer Diktatur. Die EU wird darauf eine Antwort finden müssen.
Die Millionenstadt, die der Präsident ihrem Schicksal überlässt
Donnerstag, 26. März 2020
Donnerstag, 19. Dezember 2019
Kälbertransport trotz Protests der Amtstierärzte
Langstreckentransport Richtung Spanien von nicht abgesetzten Kälbern!
https://drive.google.com/open?id=1EiL8iWV3NumkwhR4k-ugU4eCzR91iRjT
https://drive.google.com/open?id=1EiL8iWV3NumkwhR4k-ugU4eCzR91iRjT
Sonntag, 24. November 2019
Kälber sind hierzulande billiger als eine Maß Bier auf dem Oktoberfest. Schreddern wir bald Kälber?
200 000 Kälber werden in Deutschland illegal "entsorgt" schreibt die Welt heute in im Wirtschaftsteil der Welt am Sonntag
https://www.welt.de/wirtschaft/article203765326/200-000-maennliche-Kaelber-werden-jaehrlich-illegal-getoetet.html
Ähnlich wie bei den männlichen Küken sind Bullenkälber ein Abfallprodukt der Milchwirtschaft.
Kühe müssen ein Kalb im Jahr bekommen, damit sie gemolken werden können. Und da diese Kühe auf Hochleistung bei der Milchproduktion gezüchtet wurden, setzen diese Kälber kaum Fleisch an. Sie sind für die Mast nicht zu gebrauchen.
Ein Wahnsinn ist dieses System auf Masse und Profitmaximierung. Dieses System muss aufgebrochen werden. Fast müsste man für den Klimawandel dankbar sein. Denn aus diesem Zwang heraus wird sich eher etwas ändern, als wegen des Tierschutzes.
Wir Menschen sollten uns schämen.
https://www.welt.de/wirtschaft/article203765326/200-000-maennliche-Kaelber-werden-jaehrlich-illegal-getoetet.html
Ähnlich wie bei den männlichen Küken sind Bullenkälber ein Abfallprodukt der Milchwirtschaft.
Kühe müssen ein Kalb im Jahr bekommen, damit sie gemolken werden können. Und da diese Kühe auf Hochleistung bei der Milchproduktion gezüchtet wurden, setzen diese Kälber kaum Fleisch an. Sie sind für die Mast nicht zu gebrauchen.
Ein Wahnsinn ist dieses System auf Masse und Profitmaximierung. Dieses System muss aufgebrochen werden. Fast müsste man für den Klimawandel dankbar sein. Denn aus diesem Zwang heraus wird sich eher etwas ändern, als wegen des Tierschutzes.
Wir Menschen sollten uns schämen.
Mittwoch, 16. Oktober 2019
Donnerstag, 26. September 2019
Presseerklärung von "Vier Pfoten" zur Bundesratsentscheidung vom 20.09.2019 zur Ferkelkastration
„Bund und Länder legen sich auf ein Verfahren fest, das Ökonomie vor Tierwohl stellt. Es wird weiterhin auf die mit Tierleid verbundene Kastration gesetzt, statt auf erprobte, tierfreundliche Alternativen. Viel wichtiger wäre, dass die Bundesregierung jetzt den Weg frei macht für die Ebermast mit Impfung gegen Ebergeruch. Die SauenhalterInnen, die impfen wollen, brauchen dringend diese Unterstützung. Ablehnende Schlachtunternehmen und Lebensmitteleinzelhändler müssen ihre Blockadehaltung endlich aufgeben.“
Rüdiger Jürgensen, Country Director VIER PFOTEN Deutschland
Zum Hintergrund
Die
chirurgische Kastration von Ferkeln kann komplett vermieden werden,
wenn die Tiere als Eber gemästet oder z.B. gegen Ebergeruch geimpft
werden. Die Impfung wird vom bundeseigenen Friedrich-Löffler-Institut
als die aus tierschutzfachlicher Sicht beste Methode empfohlen. Doch
bisher wurde diese Variante im Gegensatz zu Isofluran vom
Bundeslandwirtschaftsministerium weitgehend ignoriert und auch nicht
finanziell gefördert.
Dabei wären Förderung und Aufklärung jetzt besonders wichtig, um diese tierfreundlichen Methoden voran zu bringen. Denn immer noch blockieren vereinzelt Handelsketten und vor allem Schlachtbetriebe die Impfung gegen Ebergeruch. Dabei wird dieses Verfahren in Ländern wie Belgien und Neuseeland längst praktiziert. Viele SauenhalterInnen wollen impfen, bekommen jedoch keine Abnahmegarantien. Wir sehen die Bundesregierung in der Pflicht, hier tätig zu werden und den Weg freizumachen für mehr Tierwohl, z.B. indem sie die Mehrkosten für die Impfung zum Teil durch Fördermittel auffängt.
Die Impfung kann durch LandwirtInnen oder auch durch geschulte Fachkräfte durchgeführt werden und bewirkt, dass die Tiere keinen Ebergeruch entwickeln. Ebergeruch kann entstehen, wenn männliche Schweine geschlechtsreif werden. Die Quote liegt allerdings nur bei wenigen Prozent.
Eine Stellungnahme der Tierschutzorganisationen VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz, Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, Bund gegen Missbrauch der Tiere sowie der Bundesverband Tierschutz zum „Referenten-Entwurf einer Verordnung zur Durchführung der Narkose mit Isofluran bei der Ferkelkastration durch sachkundige Personen" können Sie hier downloaden
Weitere Informationen zu Alternativen zur betäubungslosen Kastration finden Sie hier: http://www.vier-pfoten.de
https://www.vier-pfoten.de/unseregeschichten/presse-news/september-2019/statement-zur-heutigen-bundesratsentscheidung-isofluran
Dabei wären Förderung und Aufklärung jetzt besonders wichtig, um diese tierfreundlichen Methoden voran zu bringen. Denn immer noch blockieren vereinzelt Handelsketten und vor allem Schlachtbetriebe die Impfung gegen Ebergeruch. Dabei wird dieses Verfahren in Ländern wie Belgien und Neuseeland längst praktiziert. Viele SauenhalterInnen wollen impfen, bekommen jedoch keine Abnahmegarantien. Wir sehen die Bundesregierung in der Pflicht, hier tätig zu werden und den Weg freizumachen für mehr Tierwohl, z.B. indem sie die Mehrkosten für die Impfung zum Teil durch Fördermittel auffängt.
Die Impfung kann durch LandwirtInnen oder auch durch geschulte Fachkräfte durchgeführt werden und bewirkt, dass die Tiere keinen Ebergeruch entwickeln. Ebergeruch kann entstehen, wenn männliche Schweine geschlechtsreif werden. Die Quote liegt allerdings nur bei wenigen Prozent.
Eine Stellungnahme der Tierschutzorganisationen VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz, Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, Bund gegen Missbrauch der Tiere sowie der Bundesverband Tierschutz zum „Referenten-Entwurf einer Verordnung zur Durchführung der Narkose mit Isofluran bei der Ferkelkastration durch sachkundige Personen" können Sie hier downloaden
Weitere Informationen zu Alternativen zur betäubungslosen Kastration finden Sie hier: http://www.vier-pfoten.de
https://www.vier-pfoten.de/unseregeschichten/presse-news/september-2019/statement-zur-heutigen-bundesratsentscheidung-isofluran
Samstag, 21. September 2019
Antibiotika-Resistenzen in der Tiermast steigen
Weltweit steigt der Fleischkonsum - und damit laut einer Studie die Antibiotika-Resistenzen. Vor allem in Schwellenländern wächst die Massentierhaltung und der ungebremste Einsatz von Antibiotika. Das bedroht auch den Menschen.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/schwellenlaender-antibiotika-resistenzen-in-der-tiermast-steigen-a-1287989.html#ref=rss
Montag, 16. September 2019
Ich möchte euch diesen Blog empfehlen
Verdammt gut geschrieben und auf dem Punkt:
Studie der Fleischindustrie findet raus, dass Fleisch gut für die Umwelt ist
™(....)Trotz dieser schlimmen Dichte an Unsinn haben die niedersächsischen Hühnerhalter sich den Vortrag bis zum Ende angehört und mutmaßlich sehr gefreut, dass sie alles richtig machen und in Zukunft noch viel mehr Hühner töten sollten, um Deutschland vor „Milliardenkosten“ zu bewahren. Auch Agrar Heute, top agrar und Deutschlands größter Schlachtbetrieb Tönnies zeigten sich sehr erfreut über die „Studie“ und verbreiten die Kunde, dass viel Fleisch ökologisch und ökonomisch eine tolle Sache sei.
Hat nur leider mit der Realität wenig zu tun: Die industrielle Tierhaltung ist nach wie vor weltweit für mindestens 15 Prozent der Klimaemissionen verantwortlich und kein Teil dieser Studie konnte das auch nur ansatzweise entkräften oder Fehler in der Berechnung dieses Prozentsatzes aufzeigen. Auch rein ökonomisch gesehen ist der Fleischmarkt ein zweifelhaftes Investitionsfeld: Rügenwalder plant, im Jahr 2020 40 Prozent des Umsatzes mit fleischfreien Produkten zu erwirtschaften. Mehrere Start-ups arbeiten an wettbewerbsfähigem In-Vitro-Fleisch und die Firma Beyond Meat hatte vorletzte Woche einen Aktienwert von über 8 Milliarden US-Dollar.™Mittwoch, 11. September 2019
Eine CO 2 Steuer für Autofahrer? Ernsthaft?
Seit vor einigen Tagen vier Menschen in Berlin durch einen tragischen Unfall mit einem SUV zu Tode kamen, bricht die Diskussion über SUV nicht ab.
Natürlich steht der SUV schon ein wenig für Dekadenz, für eine Gesellschaft, die den anderen zeigt, wie egal ihnen Umwelt und Klimaschutz ist. Aber das tun andere auch. Viele mögen es nicht einmal wahrnehmen, weil es nicht so auf diese Weise in den Medien einen Platz findet.
Da hat man doch wieder einen tollen Aufhänger gefunden, den Bürger zur Kasse zu bitten.
Bitte liebe Politiker, beleidigt nicht unsere Intelligenz!
Ich möchte jetzt hier veröffentlichen, was ich vor etwas über einer Woche an zahlreiche Politiker unseres Landes geschrieben habe. Selbst wenn es auf den ersten Blick keinen Zusammenhang gibt, er ist da. Denn eine CO 2 Steuer für Bürger ist durch nichts zu rechtfertigen, solange andere Missstände bestehen bleiben. Und die wiegen in Summer viel schwerer.
Natürlich steht der SUV schon ein wenig für Dekadenz, für eine Gesellschaft, die den anderen zeigt, wie egal ihnen Umwelt und Klimaschutz ist. Aber das tun andere auch. Viele mögen es nicht einmal wahrnehmen, weil es nicht so auf diese Weise in den Medien einen Platz findet.
Da hat man doch wieder einen tollen Aufhänger gefunden, den Bürger zur Kasse zu bitten.
Bitte liebe Politiker, beleidigt nicht unsere Intelligenz!
Ich möchte jetzt hier veröffentlichen, was ich vor etwas über einer Woche an zahlreiche Politiker unseres Landes geschrieben habe. Selbst wenn es auf den ersten Blick keinen Zusammenhang gibt, er ist da. Denn eine CO 2 Steuer für Bürger ist durch nichts zu rechtfertigen, solange andere Missstände bestehen bleiben. Und die wiegen in Summer viel schwerer.
Am 4.4.2019 wurden drei tote Rinder an den Strand der
Kanarischen Inseln gespült. Rinder, die aller Wahrscheinlichkeit nach von dem
Transportschiff „Polaris 2“ stammen, und illegal entsorgt worden sind.
Dieses Schiff transportiert Tausende Rinder vom
Südamerikanischen Kontinent in den Nahen Osten und Nordafrika, aber auch nach
Europa.
Die Zustände, unter denen die Tiere zu leiden haben, mag ich
mir nicht vorstellen.
Aus Europa und gerade auch aus Deutschland, werden Tausende
Rinder in den Nahen Osten transportiert, nach Nordafrika, in den arabischen
Raum.
2018 waren es sage und schreibe 68.790 Rinder. Alles
angeblich Zuchtrinder…
Wie kann es denn sein, dass aus Deutschland jedes Jahr
Rinder in Größenordnungen in Drittstaaten verbracht werden, und diese Länder es
noch immer nicht schaffen, sich eine Zucht aufzubauen? Was geschieht dort mit
all diesen Tieren?
Und warum importieren wir Rindfleisch aus den USA (was uns
als toller Abschluss von Wirtschaftsverhandlungen mit den USA verkauft worden
ist), wenn wir Rinder in Drittstaaten verkaufen, gleichzeitig aber auch aus
Südamerika Rinder beziehen, die mal eben aus der südlichen Hemisphäre in die
nördliche Hemisphäre, quer über den Atlantischen Ozean gebracht werden? Ein
Transportschiff, dass mit Schweröl unser Klima belastet? Wie passt das zum
Klimaschutz?
Hat sich ein Politiker je geschämt oder war es ihm peinlich,
dass man uns mit Nachrichten füttert, die die Intelligenz jedes Menschen
beleidigt, der seine Sinne beisammen hat?
Wenn wir mit dem Klimaschutz ernst machen wollen, dann muss
das aufhören!
Wir dürfen nicht mehr an einem System festhalten, dass
ausschließlich auf Wachstum und Gewinnmaximierung ausgelegt ist, jedenfalls
nicht so wie bisher.
Warum hat eigentlich kaum ein Politiker den Mut, die Dinge
anzupacken? Aus Angst vor den Lobbyisten der Wirtschaft? Vielleicht mag es bei
vielen Menschen noch nicht angekommen sein, aber dieses Weiter_so kostet
unseren Nachkommen den Frieden auf der Welt. Ich mag mich den
Weltuntergangszenarien nicht anschließen, trotzdem ist es nachvollziehbar, was
geschehen wird. Dass sich Menschen auf den Weg machen und ihr ureigenstes Recht
für sich beanspruchen. Nämlich das Recht auf Leben. Das recht, sich auf den Weg zu machen und sein Glück zu versuchen. Menschen aller Jahrhunderte haben das
getan und sie werden es wieder tun. Wir
können nicht so tun, als ginge es uns nichts an.
Und als empathischer, mitfühlender Mensch und Tierschützer –
kein Haustierschützer – frage ich mich, was man uns noch alles zumuten möchte?
Erwartet die Politik von uns, dass wir sie für ihre
Abschlüsse des „Weiter_so“ feiern? Was glaubt man denn, woher der Frust, der
die AfD aufleben lässt und wodurch viele Nebenschauplätze aufgemacht werden,
kommt?
Manche dieser Menschen sind vielleicht einfach gestrickt und können ihre Gefühle nicht in Worte fassen oder verstehen sich auszudrücken.
Manche dieser Menschen sind vielleicht einfach gestrickt und können ihre Gefühle nicht in Worte fassen oder verstehen sich auszudrücken.
Aber sie alle fühlen, dass man uns, den Bürger, nicht mehr
ernst nimmt, dass man uns verschaukelt.
Ich bin weder Sozialist noch Kommunist, aber alles dem Markt
zu unterwerfen ergibt eine Rechnung, die nicht aufgeht. Soziale
Marktwirtschaft, in Deutschland bedeutete es, dass auch das Kapital und die
Arbeitgeber ihren Teil beitragen mussten. Die Wirtschaft in Deutschland lebt
schließlich von uns Bürgern und Steuerzahlern. Sie nutzen die Infrastruktur,
die wir bezahlen, wir kaufen ihre Güter.
Aber „Eigentum verpflichtet“ ist schon lange nicht mehr teil
der Firmenpolitik in den Konzernen.
Beispiel Strom erzeugende Industrie.
Der Kohleabbau wird enden. Er muss enden. Und es ist
verständlich, dass die Mitarbeiter dieser Arbeitgeber von Zukunftsängsten
geplagt werden. Mir ist bisher nicht zu Ohren gekommen, dass die Großen unter
den Stromerzeugern Umschulungen anbieten. Nein, man setzt auf Kohle bis zum es
geht nicht mehr. Dafür opfert man Wälder, obwohl jeder Baum wichtig ist und
eigentlich aufgeforstet werden müsste. Man macht Naturschützer und
Umweltschützer zum Buhmann der Nation, anstatt diesen Menschen, die zurecht
Angst haben vor dem finanziellen und gesellschaftlichen Absturz, eine
Alternative zu bieten.
Warum greift man in Deutschland die Technik des „Carbon
Capturing“ von Klaus Lackner nicht auf? Lackner arbeitet an der Universität zu
Arizona, USA, an künstlichen Bäumen um schon vorhandenes CO² aus der Luft zu
filtern und er hat Vorstellungen, wie man dieses CO² nutzen kann.
Ebenso die Schweizer Firma Clime Works.
Wir werden Arbeitsplätze verlieren, aber auch welche dazu
gewinnen. Evolution ist Entwicklung. Und auch wir Menschen müssen uns anpassen,
müssen uns verändern, uns mit den Gegebenheiten abfinden. Von der Politik
erwarte ich, dass sie der Bevölkerung die Wahrheit sagt, und zwar nicht so wie
Alt-Kanzler Schröder es mit seiner Agenda 2010, sondern mit der Botschaft, dass
niemand zurück bleiben muss und dass man die Konzerne dazu zwingt, ihrer
Verpflichtung nach zu kommen.
In Deutschland, wie überall auf der Welt liegt Energie
ungenutzt herum. Würde man jedes Dach in Deutschland mit Photovoltaik
ausrüsten, wäre das eine große Menge Energie, die gewonnen werden könnte. CO²
neutral. Dazu braucht man sehr viele Menschen, die diese Technik montieren
können und warten. Arbeitsplätze ohne Ende könnten geschaffen werden.
Aber nein, wir bauen lieber Windparks, am besten in
Naturschutzgebieten und roden Wälder.
Wie kann irgendjemand erwarten, dass wir Politik ernst
nehmen können?
Wann bitte begreift man, dass ein Weiter_so nicht mehr
möglich ist, es sei denn, man möchte den Karren vollends an die Wand fahren?
Deutschland ist das Land, in dem ich geboren bin und in dem
ich lebe. Deshalb spreche ich für mein Land. Natürlich ist mir bewusst, dass da
die EU über uns schwebt wie ein Damoklesschwert, dass Veränderungen innerhalb
der EU immer einstimmig sein müssen und daher in den Bereich der Utopie
verschwinden.
Aber, wenn wir mit kleinen Schritten voran gehen wollen,
dann müssen wir bei der Landwirtschaft und der Massentierhaltung anfangen.
Nicht der, der viel Land hat muss die meiste Förderung erhalten, sondern
gefördert werden müssen die kleineren Betriebe, mit weniger Tieren, die sich
für eine biologisch-artgerechte Haltung einsetzen. Es kann und darf ethisch
nicht erlaubt sein, mit dem Leid fühlender Kreaturen Profit zu machen. Diese
Transporte mit Tieren in Drittstaaten zur Zucht sind ein reiner
Etikettenschwindel und sollten sofort aufhören.
Fleischimporte brauchen wir keine, denn es wird genug, mehr
als genug Fleisch „produziert“. Wir sollten bestrebt sein, diese
Massentierindustrie zurück zu fahren. Fürs Tierwohl und fürs Klima und sauberes
Grundwasser.
Und für ein nicht ganz so schlechtes Gewissen.
Ich verstehe, dass diesen Schritt zu gehen kein Leichter
wird. Ich verstehe, dass es Widerstände der Lobbyisten und in der Politik geben
wird.
Und wenn der Staat mehr eingreift, weil er es einfach muss,
damit Menschen eine Perspektive haben können und sich nicht vor dem Absturz
fürchten müssen, dann ist das ein richtiger Schritt zu mehr Akzeptanz
politischer Arbeit und ein Schritt in Richtung sozialer Frieden.
Ich bitte Sie, diese Gedanken aufzunehmen, auch wenn Sie sie
nicht alle teilen mögen oder widersprechen möchten.
Aber bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass wir Bürger uns veräppelt fühlen, uns an der Nase herumgeführt fühlen und dass ein „Weiter_so“ zu nichts führt, außer ins Chaos. Nicht morgen und auch nicht nächsten Monat.
Aber bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass wir Bürger uns veräppelt fühlen, uns an der Nase herumgeführt fühlen und dass ein „Weiter_so“ zu nichts führt, außer ins Chaos. Nicht morgen und auch nicht nächsten Monat.
Aber unwiderruflich.
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Tiertransporte in EU Drittstaaten
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