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Sonntag, 6. September 2020

Das neue Fernsehformat: Die Katzen Kita - Sinnvoll?

 Der Fensehsender VOX suggeriert, dass Tausende von Katzenhaltern von ihren Katzen terrorisiert  werden. Das mag sogar stimmen.

Was aber keineswegs richtig ist und sein kann, ist, dass man ihnen schon als junges Kitten unerwünschtes Verhalten abtrainieren kann.

Die Katzen Kita 

Dabei wissen alle wirklichen Katzenmenschen, dass unerwünschtes Verhalten auftreten kann durch:

- Einzelhaltung

- zu frühe Trennung von Mutter und Geschwistern

- fehlende artgerechte Haltung der Katze im Haushalt

- falsch ausgewählter Sozialpartner

- Schmerzen und unzureichende tierärztliche Versorgung


Alles das tritt erst ein, nachdem die Katze im neuen Haushalt angekommen ist und ist nicht schon sozusagen präventiv verhinderbar.

Ich finde diese Message verheerend!


Der Fernsehsender VOX setzt hier auf den Effekt, den Katzenbabys gemeinhin bei Menschen haben. Das bringt Quote, Quote bringt Werbeeinnahmen.

Ich bin ehrlich schockiert und entsetzt, dass eine Verhaltenstherapeutin, die es eigentlich besser wissen müsste, sich dazu hinreißen ließ.

Zum Inhalt der Sendung habe ich folgendes zu sagen.

Dass ich von dieser Sendung enttäuscht sein würde, war mir vorher schon klar.
Es kann weder eine Schule noch eine Kita für Katzen geben, das ist völliger Unfug. Katzen lernen in ihrer Pflegestelle oder im Züchterhaushalt alles fürs spätere Leben. Da Ka
tzen sehr revierorientiert sind und mit Veränderungen nicht so gut zurecht kommen wie Hunde, ist das alles weder sinnvoll noch in irgendeiner Weise anzuraten.

 
Der kleine rote Norweger war deutlich zu jung für dieses Experiment. Und ich ich hoffe, die Zuschauer haben wenigstens mitgenommen, dass auch 12 Wochen noch zu früh für eine Abgabe sind. Dieses Kitten war weder gefestigt noch selbstbewusst, sondern in seinem Wesen immer noch ein Baby.

 
Anders die zwei Katzen aus dem Auslandstierschutz. Dass sie frech und forsch sind ist eigentlich logisch, oder nicht? Sie haben auf der Straße überlebt. Sie haben nach Nahrung gesucht um zu überleben. Das Verhalten noch dadurch zu festigen, dass man auf dem Tisch mit ihnen klickert, ist ganz und gar daneben.
Am schlimmsten aber ist das Kitten aus dem Tierheim. Sachkundige Katzenleute wissen, dass ängstliche Katzen viel Geduld und Ruhe brauchen, wenn sie in ein neues Heim gebracht werden. Dieses Kitten kam aus der Quarantäne in die Katzen Kita. Was erwartet man vom dem Tier?

 
Zudem sind die Tiere alle zu jung, um verlässlich auf ansteckende Erkrankungen getestet zu werden, wie FIV und FeLV.
Besser wäre die Leute über artgerechte Haltung aufzuklären, als solch eine Sendung, die durch Quote Werbeeinnahmen verspricht, aber sonst nichts vermittelt.

Der Nachteil des Privatfernsehens ist, dass man nicht an ihren Lehrauftrag appellieren kann. Bei ARD und ZDF hätte ich angeklopft.



Das Aktionsbündnis mensch fair tier e.V. in Aktion zum Schlachthofskandal in Gärtringen

Sonntag, 26. Juli 2020

Vom Schweineleben und vom Respekt

Text von Marc Mann

Schweine führen hierzulande ein erfülltes Leben. Sie dürfen in einem bequemen Kastenstand nächtigen. Aufstehen und hinlegen ist ja erlaubt. Regelmäßig dürfen sich die Mütter künstlich befruchten lassen, damit sie für Nachschub auf des Deutschen Teller sorgen. Die Ferkel dürfen auf dem harten Spaltenboden geboren werden und erfreuen sich nach ein paar Tagen der Erfahrung des Ringelschwänzchens abschneidens und die männlichen Ferkel obendrein einer Betäubungslosen Kastration. Damit auch der schöne Geschmack des Schinkens erhalten bleibt. Das ganze Leben natürlich ohne Sonnenlicht auf dem Rücken und ohne Gras unter den Füssen.

 Wozu auch ?

 Sollen ja an Gewicht zulegen. Da schadet Bewegung nur. Außerdem haben sie ja evtl. Organisches Spielmaterial. Sollen die kleinen sich doch damit beschäftigen. 

Wenn ein Ferkel zu schwach und zu klein ist. Nun. Auch dafür gibt es eine praktische Lösung. Ein paarmal auf den Boden hauen und das kleine strampelnde Wesen in den Müll werfen. Praktisch und rationell. Hat sich bis jetzt auch noch nie ein Ferkel beschwert.

 Kontakt mir der Mutter ? Brauchen die nicht. Gehen sowieso relativ früh in die Mast. Die Mutti hat ja auch schon wieder einen Termin für ihre nächste Befruchtung. Der Nachschub an Schnitzeln muss rollen. Lebenserwartung ? Was für eine Lebenserwartung? Na Gut. Normalerweise ca. 20 Jahre. Aber auch da ist das Verständnis der Schweine gefragt. 6-8 Monate. Mehr kriegen die nicht. Das muss reichen.

 Das ist dann aber auch das äußerste aller Gefühle. Es wird ihnen ja noch ein großer Finalspaß geboten. Hat etwas von Abenteuerurlaub, wenn es zum Schlachter geht. Und hier bekommen sie zum Abschluß nochmal so richtig was geboten. 

Ne schicke Elektrozange oder Gas. Noch ein kleiner Schnitt in den Hals und dann wird es langsam dunkel. Es ist eigentlich alles auch nicht so entscheidend. Wichtig ist lediglich, dass die Einzelteile auf den Teller kommen. Pommes dazu und dann paßt die Sache.

 Respekt vor dem Leben ? Nun. Das sind Nutztiere. da zählt das mit dem Respekt nicht.

 Wäre ja auch noch schöner. Respekt mit dem Essen zu haben. Liebe ? Ja klar. Wie heißt es in der Werbung einer großen Verbrauchermarktkette so schön: "Wir lieben Lebensmittel". Na da hast du doch deine Liebe. Wir lieben unser Schnitzel und unsere Wurst.


Donnerstag, 23. Juli 2020

Was versteht man eigentlich unter einer Schutzgebühr und was ist angemessen?

Wie erkennt man den Unterschied zwischen seriös und Abzocke?

Tierschutzvereine

Tierschutzvereine nehmen eine Schutzgebühr, nicht nur, um zu verhindern dass ein Tier unüberlegt angeschafft wird. Die Schutzgebühr ist auch eine Gebühr, um die Kosten des Vereins zu senken. Tierschutzvereine existieren durch die Spenden ihrer Mitglieder und die Schutzgebühr deckt niemals die Kosten, die der Tierarzt verursacht und auch nicht die Zeit, die der Verein für das Tier aufkommen musste.
Je nach dem, was ein Verein leistet, kann die Schutzgebühr zwischen 80-250 € ausmachen.
Das gleiche gilt natürlich für Tierheime! 
Tierheime haben noch mehr Kosten, denn sie haben zusätzlich einen laufenden Betrieb mit laufenden Kosten für Strom, Wasser und Abwasser, Müllabfuhr und Tierpfleger.
Katzen können im Tierheim zwischen 80-150 € kosten

Hunde sind teurer.
Wenn Privatleute ein Tier abgeben, tun sie gut daran eine Schutzgebühr zu verlangen. Die sollte sich in einer Höhe befinden, dass unseriöse Leute abgeschreckt werden und anfallende Tierarztkosten, wie zum Beispiel die aufgefrischte Impfung, Transponderchip und die Kastration abgedeckt sind. Das kann bei einem weiblichen Tier schnell 200 € ausmachen. Die Preise beim Tierarzt sind stark gestiegen. Für 100 € bekommt man keine weibliche Katze mehr kastriert.
Es kommt also immer auch darauf an, was der Verkäufer noch in sein Tier investiert. Deshalb schaut genau hin.
Abhängig sind hier auch das Alter des Tieres. Eine Katze, die schon 5 Jahre kastriert ist, sollte natürlich nicht den Aufpreis wert sein. Ein Jungtier mitunter schon.
Man kann an der Geldforderung für die Katze/den Kater schnell erkennen, mit wem man es zu tun hat. Unrealistische Forderungen, die durch nichts zu belegen sind, sollte man nicht bedienen.

Samstag, 4. Juli 2020

In Freiheit geboren

Diese Bilder sind wunderschön.
Und doch überkommen mich Fragen beim Anblick.
Wie verrückt sind wir eigentlich? Da kommen einigen wenigen Menschen beim Anblick dieser Fotos Tränen der Rührung in die Augen. Sie sind gerührt und haben Glücksgefühle, weil dieses Kalb bei der Mutter bleiben darf. Weil dieser Kuh ihr Kind nicht gewaltsam entrissen wird. Eine Gewalttat, die gegen die Natur arbeitet, gegen jedes angestammte Recht eines jeden Lebewesens auf diesem Planeten.
Ich frage mich auch, wie viele Menschen dieses Fotos sehen und beim nächsten Einkauf im Supermarkt unbekümmert nach Milch greifen, ohne einen Gedanken an die Mütter und Kinder zu verschwenden, die den Preis zahlen müssen.
Ich frage mich auch, was wäre, wenn man Menschenfrauen zwingen würde, jedes Jahr ein Kind zu gebären. Auch ohne dass man der Mutter das Kind stehlen würde, gäbe es eine Empörung sondergleichen.
Wenn beim Milchregal ein Video laufen würde, das zeigt, wie man der Mutter ihr Kalb entreißt, wie Mutterkuh und Kalb brüllen, wie viele Menschen würden die Milch im Regal stehen lassen, oder doch wenigstens nach Demeter fragen?
Früher, damit meine ich die Zeit vor meiner Geburt, hielt man auch Kühe und nahm ihnen die Kälber nicht weg. Die Menschen haben trotzdem Milch getrunken, Butter hergestellt und auch Käse.
Meine Großmutter hat 1928 geheiratet und hat einen Bauernhof bewirtschaftet, mit Ackerland und Viehwirtschaft. Ich weiß, ich weiß, im Vergleich zu heute sieht unser Leben anders aus. Damals gab es auch noch keine 7 Milliarden Menschen auf der Erde...
Wir Menschen haben es trotz allem Fortschritts nicht geschafft, ohne Ausbeutung und ohne auf Kosten anderer zu leben und unser Dasein zu organisieren. Und auch wir werden benutzt, um einigen Reichen die Taschen zu füllen, wir werden benutzt, um den Status Quo zu erhalten. Und wenn wir es wagen dagegen aufzubegehren und dies zu hinterfragen, sind wir halt Spinner, Ökos oder Öko-Terroristen, die ewigen Weltverbesserer und Umerzieher.

Streunerkatzen in Not


Bis zu 3 Millionen verwilderte Hauskatzen leben auf Deutschlands Straßen. Sie fallen kaum auf, werden selten gesehen. Sie haben Scheu vor dem Menschen. Nur Fütterer bekommen sie zu Gesicht, und dann auch längst nicht alle. Tierschutzvereine sind in der Regel die einzigen, die sich ihrer annehmen, sie tierärztlich versorgen lassen. Das Leben der Katzen ist hart auf Deutschlands Straßen.

Mittwoch, 3. Juni 2020

Wie man dem unseriösen Onlinehandel mit Tieren den Garaus machen kann


Viele Verbände machen sich gegen den Welpenhandel stark, der oft mit hoher, krimineller Energie betrieben wird und gegen alle Tierschutzregeln verstößt. Und das ist auch gut so.
Die Kleinanzeigen im Internet dienen als Plattform für diese Anzeigen, auf die Hundekäufer oft reinfallen. Aber nicht nur Hunde werden dort angeboten.

Mir als leidenschaftlicher Katzenfan fallen auch die zahlreichen Inserate für Katzen auf, die nicht nur von seriösen Tierschutzorganisationen und seriösen Katzenzüchtern genutzt werden. Und oft stehen mir die Haare zu Berge, wenn ich die Angebote sehe, wo angeblich reinrassige oder Mixkatzen schon mit 4 Wochen zum Kauf angeboten werden. 4 Wochen…. Da sind die Kitten noch nicht einmal entwöhnt, geschweige, dass sie stabil genug wären um ohne ihre Mutter zu leben.
Ich habe solche Inserenten schon oft angerufen und haarsträubende Diskussionen gehabt mit Leuten, die entweder keine Ahnung haben oder völlig gleichgültig sind.
Und ich meine, wir brauchen nicht nur eine Katzenschutzverordnung. Wir brauchen ein völlig neues Tierschutzgesetz.

Ich habe die Übertragung, die im Internet stattfand noch im Sinn, als die „Novelle“ des Tierschutzgesetzes 2014 verabschiedet werden sollte; ich höre die Vertreter von Union und FDP vom Vertrauen reden, das man den Menschen entgegen bringen müsse…
Ich meine, den Vertrauensvorschuss hat der Mensch nicht verdient. Und die, die ihn tagtäglich beweisen, haben kein Problem mit Kontrollen.

Was könnte man tun, um die Situation von Haustieren wirklich zu verbessern?
Zunächst brauchen wir die Pflicht Hund und Katze mit einem Transponderchip zu versehen und die Tiere auch bei TASSO e.V. anzumelden.
Dies sollte nicht dem Tierhalter überlassen werden, sondern der Züchter der auch der Tierarzt, den den Chip setzt, sollte das Tier melden. Online ist das kein Problem.
Jede Katze muss kastriert werden. Ausgenommen die, mit denen gezüchtet werden soll. Solch eine Zucht, egal ob Hauskatze oder Rassekatze, sollte vom niedergelassenen Tierarzt der Wahl einmal im Jahr begutachtet werden, damit die Zucht fortbestehen darf. Jede Zucht sollte nach §11 TSchG beim Amtsveterinär gemeldet sein, sollte aber nicht zwingend besucht werden müssen. Das gilt selbstverständlich auch für Hunde und jede andere Zucht von Heimtieren.
 Die Meldung dient nur der Zuchtnummer, die eine Zucht haben muss. Unabhängig von Hund- oder Katzenverein, die für Stammbaumvergabe zuständig sind und andere, rassespezifische Bestimmungen.
Die Zuchtnummer müsste zwingend bei jeder Kleinanzeige angegeben werden. Das heißt, Ohne eine solche Nummer darf keine Onlineplattform Anzeigen frei schalten, die ein Tier vermitteln oder verkaufen dürfen. Tierheime, Tierschutzvereine mit Pflegestellen und Züchter müssten eine solche Nummer vom Veterinäramt erhalten.

Das Hunde- und Katzenelend würde so stark bekämpft. Wenn auch die Hauskatze in Haushalten auf die Welt kommt, in der sie willkommen ist, gilt auch für sie, was für viele Rassekatzen schon heute gilt: Gesundheitsvorsorge, Abgabe erst mit 12/13 Wochen, besser 14-16 Wochen und vor allem, die Abgabe in gute Hände.

Jeder, der sein Tier aus irgendwelchen Gründen abgeben muss oder will, sollte dazu einen Verein um Vermittlungshilfe bitten müssen. Private Abgaben würden damit unmöglich, aber, um dem unseriösen Tierhandel den Garaus zu machen, bleibt einem nichts anderes übrig.
Auch bei Facebook, wo es mittlerweile viele Vermehrer und Züchter geschafft haben, das Handelsverbot mit Tieren zu umgehen, sollte strenger schauen müssen. Vermittlungshilfe dürfte nur noch Vereinen erlaubt sein, die eingetragen sind und die anerkannte Gemeinnützigkeit vorweisen können.

Damit der Mensch die Verantwortung begreift, die er mit einem Tier übernimmt, sollte JEDER, der sich ein oder mehrere Tiere aufnehmen will, beim Tierarzt einen Sachkundenachweis ablegen und sich durch Stempel und Unterschrift beurkunden lassen. Erst mit diesem Nachweis sollten Tierheime, Tierschutzorganisationen und auch Züchter ein Tier abgeben dürfen.
Dieser Sachkundenachweis ist spezifisch für die bestimmte Tierart angepasst.
Wer jetzt schreit, wer das alles bezahlen soll, dem sei gesagt, dass es wichtig ist klarzustellen, dass die Tierhaltung Geld kostet. Und nicht wenig. Allein die Ernährung mit gutem Futter (Discounter und Supermarktfutter zähle ich nicht dazu) ist kostenaufwendig und auch die jährlichen Untersuchungen beim Tierarzt kosten Geld. Wenn ein Tier einen Unfall hat oder schwer erkrankt, kann die allein die Diagnostik einen Haufen Geld kosten. Bei einer OP ist man bei einer Katze mit Nebenkosten schnell bei 1000 €, beim Hund ist es gleich viel mehr.
Die Tierhaltung ist zum Nulltarif nicht zu haben!
Der Sachkundenachweis ist wichtig, um das gewünschte Tier wirklich seinen Bedürfnissen angepasst zu halten.
Viele denken immer noch, die Katze ist ein Einzelgänger. Dabei trifft das nur für eine geringe Anzahl Katzen tatsächlich zu. Katzen sollten mindestens als Paar gehalten werden.
Wie viele Hunde kommen fast gar nicht vor die Tür! Werden zum einkaufen mitgenommen, vor dem Geschäft angebunden (ein No-Go für mich!) und dürfen mal eine Runde um den Block laufen.
Sie dürfen nie toben und spielen, sind fast nie von der Leine weg.
Das ist nicht artgerecht!
Den Sachkundenachweis brauchen wir auch für jede andere Tierart, egal ob Nager, Frettchen, Vogel oder Reptil.
Es gibt Stimmen, die verlangen nach einer Steuer, beispielsweise für streunende Katzen. Aber dem entgegne ich, dass eine Steuer im Umkehrschluss auch bedeuten muss, dass der Staat sich kümmert, was er nicht tut.
 Und eine empfindliche Geldstrafe wäre eine bessere Lektion, zumal die dem Tierschutz nutzen könnte. Außerdem würde es bedeuten, dass der Staat sich weigert, wenn solch ein Tierschutz im Gesetz stünde, wenn es bedeuten würde, das dem Staat mehr Aufgaben zu fielen, die wieder Geld und Personal kosten. Daher rate ich von solchem Ansinnen stark ab.
Dem Welpenhandel, dem unseriösen Katzenhandel könnte der Garaus gemacht werden.
Wenn man denn will!

Ich bin seit vielen Jahren aktiv im Tierschutz mit dem Schwerpunkt Katzen. Und natürlich auch bei Facebook, was sich nicht vermeiden lässt. Und ich kenne alle Tricks und Kniffe, die Vermehrer und unseriöse Tierhalter nutzen, um Tiere zu Geld zu machen

Samstag, 28. März 2020

Was wir aus der Corona-Krise lernen sollten

Man darf, so meine ich, zur Zeit tatsächlich von einer globalen Krise sprechen. Dennoch können wir diese Krise nicht auflösen, sondern müssen für uns im eigenen Land etwas daraus lernen.

Das wichtigste ist aber, die systemrelevante Produktion von Waren der Daseinsvorsorge sollte und darf nicht mehr ins Ausland verbracht werden.
Wir erleben es gerade, dass Medikamente und Impfstoffe, ebenso wie Desinfektionsmittel und Schutzkleidung für Pfleger und Krankenschwestern in den Kliniken und Altenheimen, auch in der häuslichen Pflege, Mangelware sind, und auf Wochen nicht lieferbar sein werden.

Es zeigt sich also, dass alles dem Markt zu unterwerfen, einer These, der Herr Friedrich Merz von der CDU nahesteht, völlig falsch ist. Unsere Daseinsvorsorge darf nicht zur Spekulationsmasse für Aktionäre und Hedge-Fonds werden.

Wenn nicht schon die Klima-Krise Fragen zum Wirtschaftssystem aufruft, die Corona-Pandemie macht uns schmerzhaft klar, dass wir etwas ändern müssen.

Zweitens. Beim auftreten von massenhaften Infektionen durch einen neuen Virus oder einen neuen Erreger, muss sofort gehandelt werden. Sofort die Grenzen schließen, Einreiseverbote erlassen, bis zur Klärung der Gefährlichkeit und der Ansteckungswege, die ein Erreger braucht, um sich zu verbreiten.

Unsere Regierung hat zu spät gehandelt. Zu spät kam auch das Kontaktverbot, was meines Erachtens völlig ausreichend ist,um die Pandemie im Zaum zu halten. Eine Ausgangssperre ist dafür eigentlich nicht nötig, denn das Kontaktverbot ist schon einschränkend genug.
Allerdings sollte man Großhändlern, wie zum Beispiel von verderblicher Ware wie Blumen und Pflanzen, unbürokratisch gestatten, auf der Straße ihre Ware zu verkaufen. Immer mit Mindestabstand zwischen den Menschen. Oder Wochenmärkte zu nutzen, um den finanziellen Schaden möglichst gering zu halten.

Die Hobby-Gärtner und die Gartencenter, Großhändler, sogar die kleinen Blumengeschäfte, trifft es ziemlich hart. Dass Kontakte zwischen den Menschen nicht stattfinden können, wie beim Friseur, in der Schule, in Kitas, Kinos usw., das versteht sich von selbst.

Erschreckend finde ich die Dummheit, die bei vielen Menschen offenkundig wird. Verschwörungstheorien machen die Runde, wie damals beim Terroranschlag auf das World Trade Center in New York. Und erschreckend auch, wie wieviel Dummheit bei den Lenkern ganzer Staaten vorhanden ist. Wie Donald Trump, Premierminister Boris Johnson und viele andere. Und andere nutzen ihre Chance, ihre Macht auszubauen, wie Viktor Orban aus Ungarn.

https://www.deutschlandfunk.de/ungarn-orban-will-medien-bei-panikmache-bestrafen.2907.de.html?dram:article_id=473440

Damit ist Ungarn eindeutig auf dem Weg zu einer Diktatur. Die EU wird darauf eine Antwort finden müssen.

Die Millionenstadt, die der Präsident ihrem Schicksal überlässt

Montag, 25. November 2019

Die Mär von der Verrohung der Sprache....


....die Sprache kann nur wiedergeben was uns als Gesellschaft ausmacht


Seit einiger Zeit wird von offizieller Seite zunehmend oft von der Verrohung der Sprache gesprochen. Immer geht es um Hass und Hetze im Netz, die sich immer öfter auch im wirklichen, realen Leben entlädt. Attentate auf Gebetshäuser, auf Politiker oder deren Büros,  Restaurants anders Gläubiger. Und da geht es nicht mehr um räuberische Erpressung, wie man das aus alten Filmen über die „Ehrenwerte Gesellschaft“ kennt, sondern zumeist um Hassverbrechen.


Ich halte das für Heuchelei.

Die Verrohung der Sprache ist ein Indiz für eine schon lange verrohte Gesellschaft, in der wir leben. Solange es wirtschaftlichen Profit und Erfolg verspricht, ist offenbar alles erlaubt. Und selbst, wenn das Strafgesetzbuch keinen Straftatbestand erkennt, so sagt uns doch unser christlich geschultes Moralverständnis, dass sich nicht alles damit rechtfertigen lässt.

Vieles, was unser tägliches Handeln bestimmt, kommt aus unserem Unterbewusstsein. Unser Unterbewusstsein nimmt viel mehr auf, als uns bewusst ist. Wir verarbeiten nicht immer bewusst, was wir an Informationen aufnehmen und abspeichern.
Ich bin aber überzeugt davon, als Laie, dass die Informationen uns beeinflussen, die uns täglich erreichen.

Worauf will ich hinaus?

Ich verfolge den Gedanken, dass die Verrohung der Sprache, Ausbrüche von Hass und Hetze gegen Menschen mit bestimmten Merkmalen, Tierquälereien nichts anderes sind, als die Summe der Informationen, die der Mensch täglich aufnimmt.

Kaum jemand verurteilt Konzerne nicht, die verantwortlich sind für die Ausbeutung der Arbeitskräfte, ja sogar von Kindern, und der Umwelt in der Dritten Welt. Auch die meisten deutschen Unternehmen lassen in Asien, Südostasien produzieren.
Von Adidas habe ich vor gut einem Monat gelesen, dass die deutsche Niederlassung geschlossen werden soll. Man verlagert die Produktion ins Ausland.

Es wird darüber gesprochen, man schüttelt den Kopf und schimpft womöglich noch darüber. Keine 5 Minuten denkt man daran, dass man unbedingt an die Serie xyz denken muss, die um 21.00 Uhr anfängt….

Bilder und Videos aus Schlachthöfen, Tiertransporten und aus der Massentierhaltung lassen uns den Atem stocken. Trotzdem kauft die Mehrheit der eben noch betroffenen Menschen Fleisch im Discounter ohne daran zu denken, dass das Lebewesen, das zu diesem Stück Fleisch gehörte, ebenso gequält worden ist.



Gestern und heute wurde bekannt, dass es in China massive Menschenrechtsverletzungen gibt, die über das hinaus gehen, was eh schon bekannt war.

™ Hinter dem sperrigen Namen "Integrationsplattform für gemeinsame Einsätze" verbirgt sich eines der vielleicht ausgeklügeltsten technischen Unterdrückungswerkzeuge der Welt: Eine Datenbank der chinesischen Zentralregierung, mit der in der Autonomieregion Xinjiang lebende Muslime - die meisten von ihnen gehören zur Minderheit der Uiguren - überwacht werden.

Die "Integrationsplattform" ist gefräßig: Die Nichtregierungsorganisation Human Rights Watch berichtete kürzlich, was Regierungsbeamte alles einspeisen: Zwischenmenschliche Beziehungen, Bewegungsprofile von Smartphones und Autokennzeichen, Informationen über den Stromverbrauch, wann und wo jemand getankt hat - sogar, ob die Person der Eigentümer des Fahrzeugs war oder nicht. Mit Dutzenden Datenpunkten wird jeder Mensch eingestuft.™



Wie jetzt bekannt wurde, sollen Siemens und VW davon partizipieren.

™China-Experte Adrian Zenz sagte im Interview mit NDR, WDR und SZ, dass aus seiner Sicht zumindest ein Teil der Insassen der Internierungslager nach der Entlassung gegen ihren Willen als Arbeitskräfte eingesetzt werden. Auch die China Cables legen diesen Verdacht nahe. "Fabrikgebäude befinden sich teilweise im gleichen Areal wie die Umerziehungslager", sagt Zenz. Die Regierung baue die Internierungslager "vorausschauend auf industriellen Parks und Arealen", damit die Zwangsarbeiter keine weiten Wege haben, so der Wissenschaftler.™



Man kann eigentlich nur mit Fassungslosigkeit darauf reagieren. Innerhalb der EU wäre solches Gebaren undenkbar. Und weil es den großen chinesischen Markt betrifft, nehmen wir es hin?!

China ist weit weg und dank der chinesischen Politik dringt auch nur wenig nach draußen, so dass es uns im alltäglichen Einerlei nicht weiter berührt.



Tatsächlich nicht?

Mir kann einfach niemand erzählen, dass es ohne Auswirkungen auf den menschlichen Geist und ohne Auswirkung auf die menschliche Psyche bleibt, wenn durch die Flut der Nachrichten stets und ständig mit schlechten Nachrichten konfrontiert wird.
Es gibt Menschen, die fallen in Depressionen, Mutlosigkeit, Ängste und Resignation. Andere macht es aggressiv und es entlädt sich. Man sucht sich ein Ventil, einen Schuldigen, den man mittels der sozialen Medien fast ohne Gefahr beschimpfen kann, oder andere Verbalinjurien an den Kopf knallt. Sogar ein Gericht urteilte kürzlich, dass eine Politikerin es aushalten müsse, aufs übelste Beschimpft zu werden.
Unfassbar.

Tierschützer haben schon mehrfach versucht, die psychische Belastung durch Tierquälerei ins Gespräch zu bringen, um Tierquälerei durch Gesetze zu unterbinden. Ich erinnere mich an Stefan Bernhard Eck, der es als MEP ins Gespräch brachte, weil in Rumänien täglich viele Kinder mitansehen müssen, was Hundefänger mit Hunden anstellen.

Und die Industrie hinter der Massentierhaltung?
Seht euch um auf den Seiten von Animal Angels, ARIWA, Animal Equality, Deutsches Tierschutzbüro, Peta. Alles furchtbare, was dort zu sehen ist, soll durch den monetären Gewinne zu rechtfertigen sein.


Wenn das so ist, was darf man dann von unserer Moral halten? Was ist der christliche Wertekanon wert, wenn dem finanziellen Profit alles unterworfen ist?

Und auch in Deutschland wächst die Zahl der Obdachlosen, Menschen, die die ständig steigenden Mieten nicht mehr bezahlen können, die einen Lohn erhalten, bei dessen Erschöpfung noch jede Menge Monat übrig ist. Und das alles soll „normal“ sein.
Der Neoliberalismus hält es für normal, dass es Unterschiede unter den Menschen gibt, gemeint ist, die, die zur Elite gehören und die, die es nicht tun. Und nein, ich denke nicht, dass alles verstaatlicht werden muss. Aber ich finde, dass nicht alles dem Markt unterworfen sein kann, vor allem nicht, was die Daseinsvorsorge angeht.


Wenn wir also etwas gegen die Verrohung der Gesellschaft tun wollen, dann müssen wir uns auf die Moral besinnen. Ich meine nicht, die-kein-Sex-vor-der-Ehe-Moral. Sondern eine Ethik im Handeln.

Da wäre viel zu tun!

Sonntag, 24. November 2019

Kälber sind hierzulande billiger als eine Maß Bier auf dem Oktoberfest. Schreddern wir bald Kälber?

200 000 Kälber werden in Deutschland illegal "entsorgt" schreibt die Welt heute in im Wirtschaftsteil der Welt am Sonntag

https://www.welt.de/wirtschaft/article203765326/200-000-maennliche-Kaelber-werden-jaehrlich-illegal-getoetet.html 

 Ähnlich wie bei den männlichen Küken sind Bullenkälber ein Abfallprodukt der Milchwirtschaft.
Kühe müssen ein Kalb im Jahr bekommen, damit sie gemolken werden können. Und da diese Kühe auf Hochleistung bei der Milchproduktion gezüchtet wurden, setzen diese Kälber kaum Fleisch an. Sie sind für die Mast nicht zu gebrauchen.

Ein Wahnsinn ist dieses System auf Masse und Profitmaximierung. Dieses System muss aufgebrochen werden. Fast müsste man für den Klimawandel dankbar sein. Denn aus diesem Zwang heraus wird sich eher etwas ändern, als wegen des Tierschutzes.

Wir Menschen sollten uns schämen.


PMSG - Hinter diesem Kürzel verbirgt sich schwere Tierquälerei


Sonntag, 3. November 2019

@Frau Dr. Merkel, @Robert Habeck, @Sven Giegold, @SPD, @CDU/CSU, @Die Grünen, @Die Linke, @Svenja Schulz, @Julia Klöckner


Am 4.4.2019 wurden drei tote Rinder an den Strand der Kanarischen Inseln gespült. Rinder, die aller Wahrscheinlichkeit nach von dem Transportschiff „Polaris 2“ stammen, und illegal entsorgt worden sind.


Dieses Schiff transportiert Tausende Rinder vom Südamerikanischen Kontinent in den Nahen Osten und Nordafrika, aber auch nach Europa.
Die Zustände, unter denen die Tiere zu leiden haben, mag ich mir nicht vorstellen.

Aus Europa und gerade auch aus Deutschland, werden Tausende Rinder in den Nahen Osten transportiert, nach Nordafrika, in den arabischen Raum.
2018 waren es sage und schreibe 68.790 Rinder. Alles angeblich Zuchtrinder…

Wie kann es denn sein, dass aus Deutschland jedes Jahr Rinder in Größenordnungen in Drittstaaten verbracht werden, und diese Länder es noch immer nicht schaffen, sich eine Zucht aufzubauen? Was geschieht dort mit all diesen Tieren?

Und warum importieren wir Rindfleisch aus den USA (was uns als toller Abschluss von Wirtschaftsverhandlungen mit den USA verkauft worden ist), wenn wir Rinder in Drittstaaten verkaufen, gleichzeitig aber auch aus Südamerika Rinder beziehen, die mal eben aus der südlichen Hemisphäre in die nördliche Hemisphäre, quer über den Atlantischen Ozean gebracht werden? Ein Transportschiff, dass mit Schweröl unser Klima belastet? Wie passt das zum Klimaschutz?

Hat sich ein Politiker je geschämt oder war es ihm peinlich, dass man uns mit Nachrichten füttert, die die Intelligenz jedes Menschen beleidigt, der seine Sinne beisammen hat?

Wenn wir mit dem Klimaschutz ernst machen wollen, dann muss das aufhören!
Wir dürfen nicht mehr an einem System festhalten, dass ausschließlich auf Wachstum und Gewinnmaximierung ausgelegt ist, jedenfalls nicht so wie bisher.

Warum hat eigentlich kaum ein Politiker den Mut, die Dinge anzupacken? Aus Angst vor den Lobbyisten der Wirtschaft? Vielleicht mag es bei vielen Menschen noch nicht angekommen sein, aber dieses Weiter_so kostet unseren Nachkommen den Frieden auf der Welt. Ich mag mich den Weltuntergangszenarien nicht anschließen, trotzdem ist es nachvollziehbar, was geschehen wird. Dass sich Menschen auf den Weg machen und ihr ureigenstes Recht für sich beanspruchen. Nämlich das Recht auf  Leben. Menschen aller Jahrhunderte haben das getan  und sie werden es wieder tun. Wir können nicht so tun, als ginge es uns nichts an.

Und als empathischer, mitfühlender Mensch und Tierschützer – kein Haustierschützer – frage ich mich, was man uns noch alles zumuten möchte?

Erwartet die Politik von uns, dass wir sie für ihre Abschlüsse des „Weiter_so“ feiern? Was glaubt man denn, woher der Frust, der die AfD aufleben lässt und wodurch viele Nebenschauplätze aufgemacht werden, kommt?
Manche dieser Menschen sind vielleicht einfach gestrickt und können ihre Gefühle nicht in Worte fassen oder verstehen sich auszudrücken.
Aber sie alle fühlen, dass man uns, den Bürger, nicht mehr ernst nimmt, dass man uns verschaukelt.

Ich bin weder Sozialist noch Kommunist, aber alles dem Markt zu unterwerfen ergibt eine Rechnung, die nicht aufgeht. Soziale Marktwirtschaft, in Deutschland bedeutete es, dass auch das Kapital und die Arbeitgeber ihren Teil beitragen mussten. Die Wirtschaft in Deutschland lebt schließlich von uns Bürgern und Steuerzahlern. Sie nutzen die Infrastruktur, die wir bezahlen, wir kaufen ihre Güter.
Aber „Eigentum verpflichtet“ ist schon lange nicht mehr teil der Firmenpolitik in den Konzernen.
Beispiel Strom erzeugende Industrie.

Der Kohleabbau wird enden. Er muss enden. Und es ist verständlich, dass die Mitarbeiter dieser Arbeitgeber von Zukunftsängsten geplagt werden. Mir ist bisher nicht zu Ohren gekommen, dass die Großen unter den Stromerzeugern Umschulungen anbieten. Nein, man setzt auf Kohle bis zum es geht nicht mehr. Dafür opfert man Wälder, obwohl jeder Baum wichtig ist und eigentlich aufgeforstet werden müsste. Man macht Naturschützer und Umweltschützer zum Buhmann der Nation, anstatt diesen Menschen, die zurecht Angst haben vor dem finanziellen und gesellschaftlichen Absturz, eine Alternative zu bieten.

Warum greift man in Deutschland die Technik des „Carbon Capturing“ von Klaus Lackner nicht auf? Lackner arbeitet an der Universität zu Arizona, USA, an künstlichen Bäumen um schon vorhandenes CO² aus der Luft zu filtern und er hat Vorstellungen, wie man dieses CO² nutzen kann.

https://sz-magazin.sueddeutsche.de/die-loesung-fuer-alles/koennen-waelder-mit-kuenstlichen-baeumen-das-klima-retten-85955

Ebenso die Schweizer Firma Clime Works.

Wir werden Arbeitsplätze verlieren, aber auch welche dazu gewinnen. Evolution ist Entwicklung. Und auch wir Menschen müssen uns anpassen, müssen uns verändern, uns mit den Gegebenheiten abfinden. Von der Politik erwarte ich, dass sie der Bevölkerung die Wahrheit sagt, und zwar nicht so wie Alt-Kanzler Schröder es mit seiner Agenda 2010, sondern mit der Botschaft, dass niemand zurück bleiben muss und dass man die Konzerne dazu zwingt, ihrer Verpflichtung nach zu kommen.

In Deutschland, wie überall auf der Welt liegt Energie ungenutzt herum. Würde man jedes Dach in Deutschland mit Photovoltaik ausrüsten, wäre das eine große Menge Energie, die gewonnen werden könnte. CO² neutral. Dazu braucht man sehr viele Menschen, die diese Technik montieren können und warten. Arbeitsplätze ohne Ende könnten geschaffen werden.
Aber nein, wir bauen lieber Windparks, am besten in Naturschutzgebieten und roden Wälder.

Wie kann irgendjemand erwarten, dass wir Politik ernst nehmen können?
Wann bitte begreift man, dass ein Weiter_so nicht mehr möglich ist, es sei denn, man möchte den Karren vollends an die Wand fahren?

Deutschland ist das Land, in dem ich geboren bin und in dem ich lebe. Deshalb spreche ich für mein Land. Natürlich ist mir bewusst, dass da die EU über uns schwebt wie ein Damoklesschwert, dass Veränderungen innerhalb der EU immer einstimmig sein müssen und daher in den Bereich der Utopie verschwinden.

Aber, wenn wir mit kleinen Schritten voran gehen wollen, dann müssen wir bei der Landwirtschaft und der Massentierhaltung anfangen. Nicht der, der viel Land hat muss die meiste Förderung erhalten, sondern gefördert werden müssen die kleineren Betriebe, mit weniger Tieren, die sich für eine biologisch-artgerechte Haltung einsetzen. Es kann und darf ethisch nicht erlaubt sein, mit dem Leid fühlender Kreaturen Profit zu machen. Diese Transporte mit Tieren in Drittstaaten zur Zucht sind ein reiner Etikettenschwindel und sollten sofort aufhören.
Fleischimporte brauchen wir keine, denn es wird genug, mehr als genug Fleisch „produziert“. Wir sollten bestrebt sein, diese Massentierindustrie zurück zu fahren. Fürs Tierwohl und fürs Klima und sauberes Grundwasser.
Und für ein nicht ganz so schlechtes Gewissen.

Ich verstehe, dass diesen Schritt zu gehen kein Leichter wird. Ich verstehe, dass es Widerstände der Lobbyisten und in der Politik geben wird.
Und wenn der Staat mehr eingreift, weil er es einfach muss, damit Menschen eine Perspektive haben können und sich nicht vor dem Absturz fürchten müssen, dann ist das ein richtiger Schritt zu mehr Akzeptanz politischer Arbeit und ein Schritt in Richtung sozialer Frieden.

Ich bitte Sie, diese Gedanken aufzunehmen, auch wenn Sie sie nicht alle teilen mögen oder widersprechen möchten.
Aber bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass wir Bürger uns veräppelt fühlen, uns an der Nase herumgeführt fühlen und dass ein „Weiter_so“ zu nichts führt, außer ins Chaos. Nicht morgen und auch nicht nächsten Monat.
Aber unwiderruflich.

Tiertransporte in EU Drittstaaten

 Man kann sie nicht mehr zählen. Die Berichte über skandalöse Tiertransporte in EU Tierschutzhochrisikostaaten. Dazu zählen fast ausnahmslos...