Vieles, das mich beschäftigt wird hier thematisiert. Und da ich mich für Vieles interessiere, sind die Themen unterschiedlicher Natur. In Zeiten von zunehmender Radikalisierung nach rechts, Klimakrise, Brexit und einem ungezügelten Marktradikalismus, werden Mensch und Tier oft vergessen.
Freitag, 10. April 2020
Samstag, 28. März 2020
Was wir aus der Corona-Krise lernen sollten
Man darf, so meine ich, zur Zeit tatsächlich von einer globalen Krise sprechen. Dennoch können wir diese Krise nicht auflösen, sondern müssen für uns im eigenen Land etwas daraus lernen.
Das wichtigste ist aber, die systemrelevante Produktion von Waren der Daseinsvorsorge sollte und darf nicht mehr ins Ausland verbracht werden.
Wir erleben es gerade, dass Medikamente und Impfstoffe, ebenso wie Desinfektionsmittel und Schutzkleidung für Pfleger und Krankenschwestern in den Kliniken und Altenheimen, auch in der häuslichen Pflege, Mangelware sind, und auf Wochen nicht lieferbar sein werden.
Es zeigt sich also, dass alles dem Markt zu unterwerfen, einer These, der Herr Friedrich Merz von der CDU nahesteht, völlig falsch ist. Unsere Daseinsvorsorge darf nicht zur Spekulationsmasse für Aktionäre und Hedge-Fonds werden.
Wenn nicht schon die Klima-Krise Fragen zum Wirtschaftssystem aufruft, die Corona-Pandemie macht uns schmerzhaft klar, dass wir etwas ändern müssen.
Zweitens. Beim auftreten von massenhaften Infektionen durch einen neuen Virus oder einen neuen Erreger, muss sofort gehandelt werden. Sofort die Grenzen schließen, Einreiseverbote erlassen, bis zur Klärung der Gefährlichkeit und der Ansteckungswege, die ein Erreger braucht, um sich zu verbreiten.
Unsere Regierung hat zu spät gehandelt. Zu spät kam auch das Kontaktverbot, was meines Erachtens völlig ausreichend ist,um die Pandemie im Zaum zu halten. Eine Ausgangssperre ist dafür eigentlich nicht nötig, denn das Kontaktverbot ist schon einschränkend genug.
Allerdings sollte man Großhändlern, wie zum Beispiel von verderblicher Ware wie Blumen und Pflanzen, unbürokratisch gestatten, auf der Straße ihre Ware zu verkaufen. Immer mit Mindestabstand zwischen den Menschen. Oder Wochenmärkte zu nutzen, um den finanziellen Schaden möglichst gering zu halten.
Die Hobby-Gärtner und die Gartencenter, Großhändler, sogar die kleinen Blumengeschäfte, trifft es ziemlich hart. Dass Kontakte zwischen den Menschen nicht stattfinden können, wie beim Friseur, in der Schule, in Kitas, Kinos usw., das versteht sich von selbst.
Erschreckend finde ich die Dummheit, die bei vielen Menschen offenkundig wird. Verschwörungstheorien machen die Runde, wie damals beim Terroranschlag auf das World Trade Center in New York. Und erschreckend auch, wie wieviel Dummheit bei den Lenkern ganzer Staaten vorhanden ist. Wie Donald Trump, Premierminister Boris Johnson und viele andere. Und andere nutzen ihre Chance, ihre Macht auszubauen, wie Viktor Orban aus Ungarn.
https://www.deutschlandfunk.de/ungarn-orban-will-medien-bei-panikmache-bestrafen.2907.de.html?dram:article_id=473440
Damit ist Ungarn eindeutig auf dem Weg zu einer Diktatur. Die EU wird darauf eine Antwort finden müssen.
Die Millionenstadt, die der Präsident ihrem Schicksal überlässt
Das wichtigste ist aber, die systemrelevante Produktion von Waren der Daseinsvorsorge sollte und darf nicht mehr ins Ausland verbracht werden.
Wir erleben es gerade, dass Medikamente und Impfstoffe, ebenso wie Desinfektionsmittel und Schutzkleidung für Pfleger und Krankenschwestern in den Kliniken und Altenheimen, auch in der häuslichen Pflege, Mangelware sind, und auf Wochen nicht lieferbar sein werden.
Es zeigt sich also, dass alles dem Markt zu unterwerfen, einer These, der Herr Friedrich Merz von der CDU nahesteht, völlig falsch ist. Unsere Daseinsvorsorge darf nicht zur Spekulationsmasse für Aktionäre und Hedge-Fonds werden.
Wenn nicht schon die Klima-Krise Fragen zum Wirtschaftssystem aufruft, die Corona-Pandemie macht uns schmerzhaft klar, dass wir etwas ändern müssen.
Zweitens. Beim auftreten von massenhaften Infektionen durch einen neuen Virus oder einen neuen Erreger, muss sofort gehandelt werden. Sofort die Grenzen schließen, Einreiseverbote erlassen, bis zur Klärung der Gefährlichkeit und der Ansteckungswege, die ein Erreger braucht, um sich zu verbreiten.
Unsere Regierung hat zu spät gehandelt. Zu spät kam auch das Kontaktverbot, was meines Erachtens völlig ausreichend ist,um die Pandemie im Zaum zu halten. Eine Ausgangssperre ist dafür eigentlich nicht nötig, denn das Kontaktverbot ist schon einschränkend genug.
Allerdings sollte man Großhändlern, wie zum Beispiel von verderblicher Ware wie Blumen und Pflanzen, unbürokratisch gestatten, auf der Straße ihre Ware zu verkaufen. Immer mit Mindestabstand zwischen den Menschen. Oder Wochenmärkte zu nutzen, um den finanziellen Schaden möglichst gering zu halten.
Die Hobby-Gärtner und die Gartencenter, Großhändler, sogar die kleinen Blumengeschäfte, trifft es ziemlich hart. Dass Kontakte zwischen den Menschen nicht stattfinden können, wie beim Friseur, in der Schule, in Kitas, Kinos usw., das versteht sich von selbst.
Erschreckend finde ich die Dummheit, die bei vielen Menschen offenkundig wird. Verschwörungstheorien machen die Runde, wie damals beim Terroranschlag auf das World Trade Center in New York. Und erschreckend auch, wie wieviel Dummheit bei den Lenkern ganzer Staaten vorhanden ist. Wie Donald Trump, Premierminister Boris Johnson und viele andere. Und andere nutzen ihre Chance, ihre Macht auszubauen, wie Viktor Orban aus Ungarn.
https://www.deutschlandfunk.de/ungarn-orban-will-medien-bei-panikmache-bestrafen.2907.de.html?dram:article_id=473440
Damit ist Ungarn eindeutig auf dem Weg zu einer Diktatur. Die EU wird darauf eine Antwort finden müssen.
Die Millionenstadt, die der Präsident ihrem Schicksal überlässt
Donnerstag, 26. März 2020
Donnerstag, 27. Februar 2020
Die Katze - Rasse oder nicht Rasse - oder "nur" eine Hauskatze?
Zugegeben, es regt mich schon lange auf. Immer wieder liest man das. Ohne Stammbaum keine Rasse. Stimmt das aber so?
Es wird in Diskussionen in Foren und Gruppen immer wieder auf eine Weise diskutiert, die mir die Nackenhaare sträuben lässt.
Oft hat man auch den Eindruck, dass das Defizit, die Menschen darüber aufzuklären, dass man Vermehrer von Katzen nicht unterstützen sollte, am Stammbaum festgemacht wird.
Dabei ist das ganze Thema viel komplexer.
Zunächst mal, die EHK, europäische Hauskatze gibt es nicht. Es gibt nur Hauskatzen. Und das trifft auf alle unsere Katzen zu. Sei es Perser, Norweger, Sibirer, Maine Coon oder Sphynx. Es sind alles Hauskatzen.
Unsere Hauskatzen stammen alle von der Falbkatze ab (Felis Silvestris lybica) der Afrikanischen Wildkatze. Sie hat einen erstaunlichen Siegeszug hinter sich. Es ist dokumentiert, dass die Katze sich bereits vor 9000 Jahren dem Menschen angeschlossen hat.
"Von der Falbkatze stammt die Hauskatze ab. Belegt ist eine Domestizierung ab 7500 v. Chr. auf Zypern. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass die Katze den Menschen schon seit Beginn der Zivilisation begleitet, da sie leicht zu zähmen und von allen Katzenarten am wenigsten aggressiv ist."
https://de.wikipedia.org/wiki/Falbkatze
Aus der Falbkatze entstanden auch unsere Katzen mit Rassemerkmal. Durch Selektion wurden bestimmte Merkmale herausgezüchtet, so dass es einen bestimmten Phänotyp und Genotyp gibt, der die Rasse ausmacht.
Die Weltverbände TICA, Fife, Cfa und Wcf legen die Rassenstandards der verschiedenen Katzenrassen fest und unterscheiden sich geringfügig.
Die Katzenzucht ist eine aufwändige, teure und viel Zeit erfordernde Angelegenheit, die den hohen Preis und Marktwert rechtfertigt. Seriöse Züchter ärgern sich daher auch zu Recht über Hinterhofvermehrer, die weder Geld noch Zeit investieren, aber für ihre Tiere einen hohen Preis verlangen, der leider von unkritischen Käufern auch bezahlt wird.
Es ist klar, dass dies Leute sind, die sich auf Kosten der Tiere ein Zubrot verdienen und die sich an der Zuchtarbeit von Züchtern zu bereichern versuchen. Darüber sollte man sich im klaren sein, wenn man ein Tier ohne Papier erwirbt.
Die europäische Kurzhaarkatze, die von manchen Leuten heute als Rasse bezeichnet wird, ist ebenfalls ein falscher Begriff.
Es gibt die Zucht der "Europäer" und der "Keltisch Kurzhaar", was eigentlich nur bedeutet, dass dies normale Hauskatzen sind ohne Einkreuzung eines Rassetiers, also ohne Hybriden.
Jedoch, und das ist wieder so widersinnig, muss man bedenken, dass die Farben silver/smoke als natürliche Farben beschrieben werden, was aber nicht so ist. Die Maine Coon zum Beispiel, angeblich eine Naturrasse, wurde mit Perserkatzen "veredelt", um die Farben silver/smoke zu bekommen. Für das ticked tabby wurden Somali oder Abessinier eingekreuzt. Das ist natürlich Zuchtarbeit, aber den Titel Naturrassse verdient die Maine Coon sicher nicht mehr.
Nachzulesen ist das im Maine Coon Kompendium von Henning Müller-Rech, der anschaulich beschreibt, wie es dazu gekommen ist, dass das ticked tabby aus der Maine Coon nicht mehr wegzudenken ist.
Das Maine Coon Kompendium
Somit ist eigentlich klar, dass silver/smoke auch in der Europäer eigentlich nichts zu suchen hat, man diese Farben nur für Vielfalt, Optik und Verkauf zugelassen hat. Die natürlichen Farben der Hauskatze sind alle Farben mit und ohne weiß, schwarz, rot, gestromt und getigert, schildpatt, tortie und torbie. Die Farben blau und creme stehen für Verdünnung bedingt durch silver und smoke.
Man kann also sagen, dass die Europäer oder Keltisch Kurzhaar auch "nur" ein Zuchtprodukt ist.
Weshalb wettere ich jetzt gegen die Stammbaumaffinität mancher Leute?
Das tue ich eigentlich nicht. Was ich eigentlich meine, ist dass der Stammbaum ein Hinweis darauf ist, dass wenigstens Mindeststandards in der Haltung der Katzen eingehalten werden müssen und eingehalten worden sind.
Es gibt auch unter den Züchtern, die sauber mit Katzen züchten, die einen Stammbaum und Gesundheitszeugnisse haben, die man meiden sollte wie der Teufel das Weihwasser.
Der Verkaufspreis ist sicher kein Hinweis. Sondern die Art und Weise, wie die Katzen im Haushalt des Züchters gehalten werden. Laufen die Katzen alle im Haus oder der Wohnung mit, oder werden nur die Mütter mit den Kitten gezeigt, und im Haus gehalten?
Wie viele Katzen hält der Züchter eigentlich? Man muss bedenken, dass jedes Tier Zuwendungen braucht und nur dann wirklich sozialisiert ist, wenn es wirklich mit anderen Katzen und dem Menschen im Haushalt gemeinsam lebt.
Es gibt Züchter, die halten ihre Tiere wie Rinder in der Massentierhaltung. Dort haben die Katzen einen Wert wie ein Nutztier. Ob man das unterstützen sollte?
Ich sage Nein!
Verbraucher sollten sich der Tatsache bewusst sein, dass ihre Nachfrage das Angebot regelt. Der Stammbaum ist dabei die kleinste zu wertende Instanz, zumindest für den Liebhaber. Was stimmen muss, ist das große Ganze. Gesundheitsvorsorge, auch der Elternkatzen der Zuchtkatzen, das ist dann wirklich nur durch den Stammbaum nachweisbar!, geimpfte, gechippte Katzen. Der Züchter muss großes Interesse daran haben, wie die zu verkaufende Katze ihr zukünftiges Leben bestreiten soll, sollte daher auch nicht an jeden ein Tier verkaufen.
Ich persönlich lege auch Wert darauf, dass der Züchter nicht in alle Welt verkauft. Es gibt tatsächlich Catterynamen, die findet man in Südostasien wieder oder Südamerika. Das zeigt, es geht dem Züchter ums Geld verdienen. Ist meine Meinung, auch wenn sich jetzt der eine oder andere auf den Schlips getreten fühlt. Nicht jeder Züchter, der Katzen nach Übersee verkauft ist so einer, es gibt auch hier wieder Ausnahmen von der Regel. Nach Asien z.B., verkaufen die dann aber nicht.
Juristisch belangt werden kann aber niemand, der seine Katze beim Rassenamen betitelt ohne einen Stammbaum zu haben. Juristisch belangt werden kann nur ein Verkäufer, der reinrassige Katzen anbietet ohne einen Nachweis für sie zu haben.
Das ist alles. Weil auch der Versuch strafbar ist. §263 StGB. Schließlich kommt niemand zu schaden, wenn ich eine Katze als Perser bezeichne, nur weil sie aussieht wie eine und die Rassemerkmale erfüllt. Sogar wirkliche Kenner können eine Rassekatze nicht von einer Rassekatze unterscheiden, wenn sie die Merkmale eines Rassenstandards erfüllt und keinen Stammbaum hat. Und tatsächlich werden bei bestimmten Rassen Katzen gezüchtet, die mit dem eigentlichen Standard nichts mehr gemein haben, und trotzdem reinrassig sind.
Nur der Verkauf einer angeblich reinrassigen Katze ohne einen Stammbaum ist strafbar. Das ist Betrug!
Die Streitereien um den Stammbaum sind überflüssig. Was nicht überflüssig ist, ist immer wieder zu betonen, wie wichtig es ist, das Umfeld des Züchters genau unter die Lupe zu nehmen. Sich alles zeigen zu lassen, was für Gesundheitsvorsorge betrieben wird, wie hochwertig gefüttert wird, ob die Katzen auch mal Fleisch und ganze Beutetiere zu fressen bekommen.
Viele sogenannte Tierschützer machen das alles am Stammbaum fest. Und das ist falsch.
Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hauskatze
https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isch_Kurzhaar
https://de.wikipedia.org/wiki/Rassekatze
http://www.von-theresienfeld.de/standard.shtml
https://www.youtube.com/watch?v=DuYvjqLywMw
Es wird in Diskussionen in Foren und Gruppen immer wieder auf eine Weise diskutiert, die mir die Nackenhaare sträuben lässt.
Oft hat man auch den Eindruck, dass das Defizit, die Menschen darüber aufzuklären, dass man Vermehrer von Katzen nicht unterstützen sollte, am Stammbaum festgemacht wird.
Dabei ist das ganze Thema viel komplexer.
Zunächst mal, die EHK, europäische Hauskatze gibt es nicht. Es gibt nur Hauskatzen. Und das trifft auf alle unsere Katzen zu. Sei es Perser, Norweger, Sibirer, Maine Coon oder Sphynx. Es sind alles Hauskatzen.
Unsere Hauskatzen stammen alle von der Falbkatze ab (Felis Silvestris lybica) der Afrikanischen Wildkatze. Sie hat einen erstaunlichen Siegeszug hinter sich. Es ist dokumentiert, dass die Katze sich bereits vor 9000 Jahren dem Menschen angeschlossen hat.
"Von der Falbkatze stammt die Hauskatze ab. Belegt ist eine Domestizierung ab 7500 v. Chr. auf Zypern. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass die Katze den Menschen schon seit Beginn der Zivilisation begleitet, da sie leicht zu zähmen und von allen Katzenarten am wenigsten aggressiv ist."
https://de.wikipedia.org/wiki/Falbkatze
Aus der Falbkatze entstanden auch unsere Katzen mit Rassemerkmal. Durch Selektion wurden bestimmte Merkmale herausgezüchtet, so dass es einen bestimmten Phänotyp und Genotyp gibt, der die Rasse ausmacht.
Die Weltverbände TICA, Fife, Cfa und Wcf legen die Rassenstandards der verschiedenen Katzenrassen fest und unterscheiden sich geringfügig.
Die Katzenzucht ist eine aufwändige, teure und viel Zeit erfordernde Angelegenheit, die den hohen Preis und Marktwert rechtfertigt. Seriöse Züchter ärgern sich daher auch zu Recht über Hinterhofvermehrer, die weder Geld noch Zeit investieren, aber für ihre Tiere einen hohen Preis verlangen, der leider von unkritischen Käufern auch bezahlt wird.
Es ist klar, dass dies Leute sind, die sich auf Kosten der Tiere ein Zubrot verdienen und die sich an der Zuchtarbeit von Züchtern zu bereichern versuchen. Darüber sollte man sich im klaren sein, wenn man ein Tier ohne Papier erwirbt.
Die europäische Kurzhaarkatze, die von manchen Leuten heute als Rasse bezeichnet wird, ist ebenfalls ein falscher Begriff.
Es gibt die Zucht der "Europäer" und der "Keltisch Kurzhaar", was eigentlich nur bedeutet, dass dies normale Hauskatzen sind ohne Einkreuzung eines Rassetiers, also ohne Hybriden.
Jedoch, und das ist wieder so widersinnig, muss man bedenken, dass die Farben silver/smoke als natürliche Farben beschrieben werden, was aber nicht so ist. Die Maine Coon zum Beispiel, angeblich eine Naturrasse, wurde mit Perserkatzen "veredelt", um die Farben silver/smoke zu bekommen. Für das ticked tabby wurden Somali oder Abessinier eingekreuzt. Das ist natürlich Zuchtarbeit, aber den Titel Naturrassse verdient die Maine Coon sicher nicht mehr.
Nachzulesen ist das im Maine Coon Kompendium von Henning Müller-Rech, der anschaulich beschreibt, wie es dazu gekommen ist, dass das ticked tabby aus der Maine Coon nicht mehr wegzudenken ist.
Das Maine Coon Kompendium
Somit ist eigentlich klar, dass silver/smoke auch in der Europäer eigentlich nichts zu suchen hat, man diese Farben nur für Vielfalt, Optik und Verkauf zugelassen hat. Die natürlichen Farben der Hauskatze sind alle Farben mit und ohne weiß, schwarz, rot, gestromt und getigert, schildpatt, tortie und torbie. Die Farben blau und creme stehen für Verdünnung bedingt durch silver und smoke.
Man kann also sagen, dass die Europäer oder Keltisch Kurzhaar auch "nur" ein Zuchtprodukt ist.
Weshalb wettere ich jetzt gegen die Stammbaumaffinität mancher Leute?
Das tue ich eigentlich nicht. Was ich eigentlich meine, ist dass der Stammbaum ein Hinweis darauf ist, dass wenigstens Mindeststandards in der Haltung der Katzen eingehalten werden müssen und eingehalten worden sind.
Es gibt auch unter den Züchtern, die sauber mit Katzen züchten, die einen Stammbaum und Gesundheitszeugnisse haben, die man meiden sollte wie der Teufel das Weihwasser.
Der Verkaufspreis ist sicher kein Hinweis. Sondern die Art und Weise, wie die Katzen im Haushalt des Züchters gehalten werden. Laufen die Katzen alle im Haus oder der Wohnung mit, oder werden nur die Mütter mit den Kitten gezeigt, und im Haus gehalten?
Wie viele Katzen hält der Züchter eigentlich? Man muss bedenken, dass jedes Tier Zuwendungen braucht und nur dann wirklich sozialisiert ist, wenn es wirklich mit anderen Katzen und dem Menschen im Haushalt gemeinsam lebt.
Es gibt Züchter, die halten ihre Tiere wie Rinder in der Massentierhaltung. Dort haben die Katzen einen Wert wie ein Nutztier. Ob man das unterstützen sollte?
Ich sage Nein!
Verbraucher sollten sich der Tatsache bewusst sein, dass ihre Nachfrage das Angebot regelt. Der Stammbaum ist dabei die kleinste zu wertende Instanz, zumindest für den Liebhaber. Was stimmen muss, ist das große Ganze. Gesundheitsvorsorge, auch der Elternkatzen der Zuchtkatzen, das ist dann wirklich nur durch den Stammbaum nachweisbar!, geimpfte, gechippte Katzen. Der Züchter muss großes Interesse daran haben, wie die zu verkaufende Katze ihr zukünftiges Leben bestreiten soll, sollte daher auch nicht an jeden ein Tier verkaufen.
Ich persönlich lege auch Wert darauf, dass der Züchter nicht in alle Welt verkauft. Es gibt tatsächlich Catterynamen, die findet man in Südostasien wieder oder Südamerika. Das zeigt, es geht dem Züchter ums Geld verdienen. Ist meine Meinung, auch wenn sich jetzt der eine oder andere auf den Schlips getreten fühlt. Nicht jeder Züchter, der Katzen nach Übersee verkauft ist so einer, es gibt auch hier wieder Ausnahmen von der Regel. Nach Asien z.B., verkaufen die dann aber nicht.
Juristisch belangt werden kann aber niemand, der seine Katze beim Rassenamen betitelt ohne einen Stammbaum zu haben. Juristisch belangt werden kann nur ein Verkäufer, der reinrassige Katzen anbietet ohne einen Nachweis für sie zu haben.
Das ist alles. Weil auch der Versuch strafbar ist. §263 StGB. Schließlich kommt niemand zu schaden, wenn ich eine Katze als Perser bezeichne, nur weil sie aussieht wie eine und die Rassemerkmale erfüllt. Sogar wirkliche Kenner können eine Rassekatze nicht von einer Rassekatze unterscheiden, wenn sie die Merkmale eines Rassenstandards erfüllt und keinen Stammbaum hat. Und tatsächlich werden bei bestimmten Rassen Katzen gezüchtet, die mit dem eigentlichen Standard nichts mehr gemein haben, und trotzdem reinrassig sind.
Nur der Verkauf einer angeblich reinrassigen Katze ohne einen Stammbaum ist strafbar. Das ist Betrug!
Die Streitereien um den Stammbaum sind überflüssig. Was nicht überflüssig ist, ist immer wieder zu betonen, wie wichtig es ist, das Umfeld des Züchters genau unter die Lupe zu nehmen. Sich alles zeigen zu lassen, was für Gesundheitsvorsorge betrieben wird, wie hochwertig gefüttert wird, ob die Katzen auch mal Fleisch und ganze Beutetiere zu fressen bekommen.
Viele sogenannte Tierschützer machen das alles am Stammbaum fest. Und das ist falsch.
Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hauskatze
https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isch_Kurzhaar
https://de.wikipedia.org/wiki/Rassekatze
http://www.von-theresienfeld.de/standard.shtml
https://www.youtube.com/watch?v=DuYvjqLywMw
Mittwoch, 5. Februar 2020
Sonntag, 12. Januar 2020
Videoaufnahmen vom Abschlachten der Delfine in #Taiji Japan am 12.1.2020
Donnerstag, 19. Dezember 2019
Kälbertransport trotz Protests der Amtstierärzte
Langstreckentransport Richtung Spanien von nicht abgesetzten Kälbern!
https://drive.google.com/open?id=1EiL8iWV3NumkwhR4k-ugU4eCzR91iRjT
https://drive.google.com/open?id=1EiL8iWV3NumkwhR4k-ugU4eCzR91iRjT
Montag, 25. November 2019
Die Mär von der Verrohung der Sprache....
....die Sprache kann nur wiedergeben was uns als Gesellschaft ausmacht
Seit einiger Zeit wird von offizieller Seite zunehmend oft
von der Verrohung der Sprache gesprochen. Immer geht es um Hass und Hetze im
Netz, die sich immer öfter auch im wirklichen, realen Leben entlädt. Attentate
auf Gebetshäuser, auf Politiker oder deren Büros, Restaurants anders Gläubiger. Und da geht es
nicht mehr um räuberische Erpressung, wie man das aus alten Filmen über die „Ehrenwerte
Gesellschaft“ kennt, sondern zumeist um Hassverbrechen.
Ich halte das für Heuchelei.
Die Verrohung der Sprache ist ein Indiz für eine schon lange
verrohte Gesellschaft, in der wir leben. Solange es wirtschaftlichen Profit und
Erfolg verspricht, ist offenbar alles erlaubt. Und selbst, wenn das
Strafgesetzbuch keinen Straftatbestand erkennt, so sagt uns doch unser
christlich geschultes Moralverständnis, dass sich nicht alles damit
rechtfertigen lässt.
Vieles, was unser tägliches Handeln bestimmt, kommt aus
unserem Unterbewusstsein. Unser Unterbewusstsein nimmt viel mehr auf, als uns
bewusst ist. Wir verarbeiten nicht immer bewusst, was wir an Informationen
aufnehmen und abspeichern.
Ich bin aber überzeugt davon, als Laie, dass die
Informationen uns beeinflussen, die uns täglich erreichen.
Worauf will ich hinaus?
Ich verfolge den Gedanken, dass die Verrohung der Sprache,
Ausbrüche von Hass und Hetze gegen Menschen mit bestimmten Merkmalen,
Tierquälereien nichts anderes sind, als die Summe der Informationen, die der Mensch
täglich aufnimmt.
Kaum jemand verurteilt Konzerne nicht, die verantwortlich
sind für die Ausbeutung der Arbeitskräfte, ja sogar von Kindern, und der Umwelt
in der Dritten Welt. Auch die meisten deutschen Unternehmen lassen in Asien,
Südostasien produzieren.
Von Adidas habe ich vor gut einem Monat gelesen, dass die
deutsche Niederlassung geschlossen werden soll. Man verlagert die Produktion
ins Ausland.
Es wird darüber gesprochen, man schüttelt den Kopf und
schimpft womöglich noch darüber. Keine 5 Minuten denkt man daran, dass man unbedingt
an die Serie xyz denken muss, die um 21.00 Uhr anfängt….
Bilder und Videos aus Schlachthöfen, Tiertransporten und aus
der Massentierhaltung lassen uns den Atem stocken. Trotzdem kauft die Mehrheit
der eben noch betroffenen Menschen Fleisch im Discounter ohne daran zu denken,
dass das Lebewesen, das zu diesem Stück Fleisch gehörte, ebenso gequält worden
ist.
Gestern und heute wurde bekannt, dass es in China massive
Menschenrechtsverletzungen gibt, die über das hinaus gehen, was eh schon
bekannt war.
™ Hinter dem sperrigen Namen "Integrationsplattform für
gemeinsame Einsätze" verbirgt sich eines der vielleicht ausgeklügeltsten
technischen Unterdrückungswerkzeuge der Welt: Eine Datenbank der chinesischen
Zentralregierung, mit der in der Autonomieregion Xinjiang lebende Muslime - die
meisten von ihnen gehören zur Minderheit der Uiguren - überwacht werden.
Die "Integrationsplattform" ist gefräßig: Die
Nichtregierungsorganisation Human Rights Watch berichtete kürzlich, was
Regierungsbeamte alles einspeisen: Zwischenmenschliche Beziehungen,
Bewegungsprofile von Smartphones und Autokennzeichen, Informationen über den
Stromverbrauch, wann und wo jemand getankt hat - sogar, ob die Person der
Eigentümer des Fahrzeugs war oder nicht. Mit Dutzenden Datenpunkten wird jeder
Mensch eingestuft.™
Wie jetzt bekannt wurde, sollen Siemens und VW davon partizipieren.
™China-Experte Adrian Zenz sagte im Interview mit NDR, WDR
und SZ, dass aus seiner Sicht zumindest ein Teil der Insassen der
Internierungslager nach der Entlassung gegen ihren Willen als Arbeitskräfte
eingesetzt werden. Auch die China Cables legen diesen Verdacht nahe.
"Fabrikgebäude befinden sich teilweise im gleichen Areal wie die
Umerziehungslager", sagt Zenz. Die Regierung baue die Internierungslager
"vorausschauend auf industriellen Parks und Arealen", damit die Zwangsarbeiter
keine weiten Wege haben, so der Wissenschaftler.™
Man kann eigentlich nur mit Fassungslosigkeit darauf
reagieren. Innerhalb der EU wäre solches Gebaren undenkbar. Und weil es den
großen chinesischen Markt betrifft, nehmen wir es hin?!
China ist weit weg und dank der chinesischen Politik dringt
auch nur wenig nach draußen, so dass es uns im alltäglichen Einerlei nicht
weiter berührt.
Tatsächlich nicht?
Mir kann einfach niemand erzählen, dass es ohne Auswirkungen
auf den menschlichen Geist und ohne Auswirkung auf die menschliche Psyche
bleibt, wenn durch die Flut der Nachrichten stets und ständig mit schlechten
Nachrichten konfrontiert wird.
Es gibt Menschen, die fallen in Depressionen, Mutlosigkeit, Ängste
und Resignation. Andere macht es aggressiv und es entlädt sich. Man sucht sich
ein Ventil, einen Schuldigen, den man mittels der sozialen Medien fast ohne
Gefahr beschimpfen kann, oder andere Verbalinjurien an den Kopf knallt. Sogar
ein Gericht urteilte kürzlich, dass eine Politikerin es aushalten müsse, aufs
übelste Beschimpft zu werden.
Unfassbar.
Tierschützer haben schon mehrfach versucht, die psychische Belastung
durch Tierquälerei ins Gespräch zu bringen, um Tierquälerei durch Gesetze zu
unterbinden. Ich erinnere mich an Stefan Bernhard Eck, der es als MEP ins
Gespräch brachte, weil in Rumänien täglich viele Kinder mitansehen müssen, was
Hundefänger mit Hunden anstellen.
Und die Industrie hinter der Massentierhaltung?
Seht euch um auf den Seiten von Animal Angels, ARIWA, Animal
Equality, Deutsches Tierschutzbüro, Peta. Alles furchtbare, was dort zu sehen
ist, soll durch den monetären Gewinne zu rechtfertigen sein.
Wenn das so ist, was darf man dann von unserer Moral halten?
Was ist der christliche Wertekanon wert, wenn dem finanziellen Profit alles
unterworfen ist?
Und auch in Deutschland wächst die Zahl der Obdachlosen,
Menschen, die die ständig steigenden Mieten nicht mehr bezahlen können, die
einen Lohn erhalten, bei dessen Erschöpfung noch jede Menge Monat übrig ist.
Und das alles soll „normal“ sein.
Der Neoliberalismus hält es für normal, dass es Unterschiede
unter den Menschen gibt, gemeint ist, die, die zur Elite gehören und die, die
es nicht tun. Und nein, ich denke nicht, dass alles verstaatlicht werden muss.
Aber ich finde, dass nicht alles dem Markt unterworfen sein kann, vor allem
nicht, was die Daseinsvorsorge angeht.
Wenn wir also etwas gegen die Verrohung der Gesellschaft tun
wollen, dann müssen wir uns auf die Moral besinnen. Ich meine nicht, die-kein-Sex-vor-der-Ehe-Moral.
Sondern eine Ethik im Handeln.
Da wäre viel zu tun!
Sonntag, 24. November 2019
Kälber sind hierzulande billiger als eine Maß Bier auf dem Oktoberfest. Schreddern wir bald Kälber?
200 000 Kälber werden in Deutschland illegal "entsorgt" schreibt die Welt heute in im Wirtschaftsteil der Welt am Sonntag
https://www.welt.de/wirtschaft/article203765326/200-000-maennliche-Kaelber-werden-jaehrlich-illegal-getoetet.html
Ähnlich wie bei den männlichen Küken sind Bullenkälber ein Abfallprodukt der Milchwirtschaft.
Kühe müssen ein Kalb im Jahr bekommen, damit sie gemolken werden können. Und da diese Kühe auf Hochleistung bei der Milchproduktion gezüchtet wurden, setzen diese Kälber kaum Fleisch an. Sie sind für die Mast nicht zu gebrauchen.
Ein Wahnsinn ist dieses System auf Masse und Profitmaximierung. Dieses System muss aufgebrochen werden. Fast müsste man für den Klimawandel dankbar sein. Denn aus diesem Zwang heraus wird sich eher etwas ändern, als wegen des Tierschutzes.
Wir Menschen sollten uns schämen.
https://www.welt.de/wirtschaft/article203765326/200-000-maennliche-Kaelber-werden-jaehrlich-illegal-getoetet.html
Ähnlich wie bei den männlichen Küken sind Bullenkälber ein Abfallprodukt der Milchwirtschaft.
Kühe müssen ein Kalb im Jahr bekommen, damit sie gemolken werden können. Und da diese Kühe auf Hochleistung bei der Milchproduktion gezüchtet wurden, setzen diese Kälber kaum Fleisch an. Sie sind für die Mast nicht zu gebrauchen.
Ein Wahnsinn ist dieses System auf Masse und Profitmaximierung. Dieses System muss aufgebrochen werden. Fast müsste man für den Klimawandel dankbar sein. Denn aus diesem Zwang heraus wird sich eher etwas ändern, als wegen des Tierschutzes.
Wir Menschen sollten uns schämen.
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Bis zu 3 Millionen verwilderte Hauskatzen leben auf Deutschlands Straßen. Sie fallen kaum auf, werden selten gesehen. Sie haben Scheu vo...